SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,34 € | 139,57 € |
| 20 | 14,68 € | 132,23 € |
Das Rillenkugellager 6317 von SKF bietet mit 85 mm Bohrung und 180 mm Außendurchmesser eine belastbare Lagerung für hohe Radialkräfte.
Das Rillenkugellager 6317 ist ein einreihiges Radialkugellager in offener Bauform nach Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl in der SKF Explorer-Ausführung, nimmt diese Konstruktion vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Da das Lager weder Deck- noch Dichtscheiben besitzt, gelangt Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad.
Dieses Wälzlager kommt vor allem in rotierenden Wellenlagerungen, Getriebeeinheiten und industriellen Antriebssträngen zum Einsatz. Es eignet sich für Umgebungen, in denen eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist und eine kontinuierliche Öl- oder Nachschmierung erfolgt. Die offene Bauform ohne schleifende Dichtelemente begünstigt den ungehinderten Schmiermitteldurchfluss und trägt dazu bei, die Betriebstemperatur auch bei kontinuierlicher Beanspruchung stabil zu halten.
Die offene Bauart ohne Dichtscheiben erlaubt die freie Wahl des Schmierstoffs und erleichtert die Einbindung in bestehende Schmierkreisläufe. Da keine Dichtlippen am rotierenden Innenring schleifen, arbeitet dieses Wälzlager mit minimalem Reibungswiderstand. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft eignet sich für standardmäßige Passungen ohne übermäßige Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse. Vor der Montage sind die Abmessungen von 85 mm Innen- und 180 mm Außendurchmesser sowie 41 mm Breite abzugleichen.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 41 mm weist das Lager genormte Hauptabmessungen auf. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Lagergehäuse und auf entsprechende Wellensitze.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die direkte Versorgung der Wälzkörper durch externe Schmiermittel wie Öl oder Fließfett. Dadurch entfallen Reibungsverluste durch berührende Dichtlippen. Um das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, ist eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich.
Normale Radiallagerluft beschreibt den internen radialen Spielraum der Kugeln zwischen Innen- und Außenring im Lieferzustand. Diese Auslegung ist für übliche Passungswahlen und Standard-Betriebstemperaturen vorgesehen. Sie wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, ohne übermäßiges Spiel im System zuzulassen.
Das Wälzlager 6317 aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs behält das Material seine Festigkeit und Maßhaltigkeit. Die tatsächliche Einsatzgrenze hängt zusätzlich von der thermischen Stabilität des verwendeten Schmierstoffs ab.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) definiert die Standard-Lauf- und Maßgenauigkeit für Industrielager. Sie regelt die zulässigen Abweichungen der Bohrung, des Außendurchmessers und der Rundlaufgenauigkeit für den klassischen Maschinenbau. Diese Genauigkeitsklasse eignet sich für gängige Wellensitze in Industrieanwendungen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand und verringert das gegenseitige Berühren der Kugeln. Er kombiniert ein geringes Eigengewicht mit mechanischer Stabilität gegenüber stoßartigen Belastungen. Zudem ist er unempfindlich gegenüber gängigen Industrieschmierstoffen im zulässigen Temperaturbereich.
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