FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,95 € | 113,18 € |
| 20 | 11,92 € | 107,21 € |
Das Rillenkugellager 6316 von FAG ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Hauptabmessungen 80 x 170 x 39 mm für vielseitige Industrieanwendungen.
Dieses Rillenkugellager 6316 stammt von FAG und dient der Aufnahme vorwiegend radialer sowie beidseitig wirkender axialer Kräfte. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich die massive Baueinheit durch Formstabilität und gleichmäßigen Lauf aus. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 39 mm fügt sich dieses Wälzlager präzise in entsprechende Lagersitze ein. Dank normaler Radiallagerluft eignet es sich für bewährte Standard-Betriebsbedingungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6316 kommt überall dort zum Einsatz, wo Konstruktionen hohe Radiallasten bei moderaten Axialkräften verlangen. Typische Einsatzfelder liegen in rotierenden Wellenkonstruktionen des allgemeinen Maschinenbaus. Da das Lager ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, lässt es sich in geschlossene Gehäuse integrieren, bei denen ein bestehender Öl- oder Fettkreislauf die Schmierstoffversorgung übernimmt und das Lagerinnere vor Schmutzeintrag schützt.
Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Zufuhr von Schmierstoffen aus dem System und reduziert die interne Reibung gegenüber berührend abgedichteten Varianten. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig auf Abstand und unterstützt den ruhigen Lauf. Mit einer Auslegung für Temperaturbereiche von -20 bis +150 Grad deckt das Lager thermisch anspruchsvolle Betriebszustände ab. Für den Einsatz ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, um das Eindringen von Partikeln und Feuchtigkeit zu verhindern.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 39 mm. Der Außenring besitzt eine zylindrische Mantelfläche ohne Flansch oder Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Die normale Radiallagerluft, oft als CN bezeichnet, beschreibt das konstruktiv vorgesehene Spiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern vor dem Einbau. Sie ist auf übliche Passungspaarungen von Welle und Gehäuse abgestimmt, sodass im Betrieb bei normalen Betriebstemperaturen ein vibrationsarmer und thermisch stabiler Lauf unterstützt wird.
Offene Wälzlager weisen kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen auf, wodurch sie sich gut für öl- oder fettgeschmierte Bauräume eignen. Der ungehinderte Austausch des Schmierstoffs kühlt das Lager und spült Abriebpartikel ab. Die Abdichtung gegenüber Umwelteinflüssen erfolgt hierbei extern über Gehäusedeckel oder Wellendichtringe.
Dieses Wälzlager ist für einen Betriebsbereich zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne maßstabil. Entscheidend für den kontinuierlichen Betrieb ist die Abstimmung des verwendeten Schmierstoffs auf die tatsächliche Einsatztemperatur.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was international der Klassifizierung ABEC 1 gleichkommt. Diese Standard-Genauigkeitsklasse deckt gängige Anforderungen im industriellen Anlagen- und Maschinenbau zuverlässig ab, sofern die zylindrischen Lagersitze auf Welle und Gehäuse präzise gefertigt sind.
Im Inneren des Lagers ist ein stabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech verbaut. Dieser Werkstoff kombiniert ein geringes Eigengewicht mit hoher mechanischer Belastbarkeit und Temperaturfestigkeit. Der Käfig führt die einreihig angeordneten Kugeln sicher in den Laufrillen, ohne das Schmiervolumen im Lagerraum wesentlich einzuengen.
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