SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,11 € | 20,92 € |
| 25 | 2,21 € | 19,82 € |
| 50 | 3,31 € | 18,72 € |
Das Rillenkugellager 6308 /C3 von SKF verbindet die Maße 40x90x23 mm mit vergrößerter Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6308 /C3 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF zur Übertragung vorwiegend radialer Lasten bei gleichzeitiger Aufnahme moderater Axialkräfte. Ausgestattet mit einem stabilen Stahlblechkäfig und gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, erfüllt das Lager die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dank der offenen Bauweise eignet sich diese Ausführung speziell für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel frei zirkuliert oder die Schmierung über ein vorhandenes Ölbad erfolgt.
Dieses einreihige Lager kommt bevorzugt in Industrieantrieben, Getrieben und Elektromotoren zum Einsatz. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben entsteht kein Reibungswiderstand durch Dichtlippen, was den Betrieb bei hohen Drehzahlen begünstigt. Die Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring erlaubt den unkomplizierten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen. Typische Einsatzfälle finden sich in geschlossenen Maschinenräumen, in denen eine externe Abdichtung das Bauteil vor Verschmutzung schützt.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Diese zusätzliche Radialluft gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Passungen von Welle und Gehäuse oder durch Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Bei Betriebstemperaturen im Bereich von -20 bis +150 Grad verhindert das vergrößerte Betriebsspiel ein vorzeitiges Verspannen der Wälzkörper. Prüfen Sie vor der Montage, ob Ihre Anwendung diese erweiterte Lagerluft oder die Normalausführung verlangt.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 23 mm. Diese Maße definieren den benötigten radialen und axialen Bauraum. Prüfen Sie vor dem Einbau den Durchmesser von Welle und Gehäusebohrung, um einen zentrischen Sitz mit den geforderten Passungstoleranzen zu erzielen.
Als offenes Wälzlager verzichtet diese Bauform auf schleifende Dichtscheiben, wodurch minimale Reibungsverluste und eine geringere Wärmeentwicklung im Lauf entstehen. Es erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Partikeln und den Austritt von Schmierstoff im laufenden Betrieb zu verhindern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem thermischen Intervall ihre Maßstabilität. Stimmen Sie den eingesetzten Schmierstoff sorgfältig auf die vorherrschende Temperatur ab, da offene Lager über das umgebende Maschinensystem oder eine externe Schmierstelle versorgt werden.
Der Käfig aus Stahlblech hält die kugelförmigen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung in der Laufrille. Das reduziert Reibung und Verschleiß bei hoher Drehbewegung. Zudem zeichnet sich der Blechkäfig durch geringes Eigengewicht aus und widersteht den mechanischen Belastungen innerhalb des angegebenen Temperaturbereichs zuverlässig.
Die Einstufung in P0 beziehungsweise PN (entsprechend ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Außen- und Innenring. Diese Toleranzklasse genügt für die allermeisten industriellen Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen normale Anforderungen an Rundlauf und Führungspräzision der Welle gestellt werden.
Die Variante C3 empfiehlt sich bei Presspassungen beider Lagerringe sowie bei starkem Wärmeeintrag über die Welle. Dehnt sich der Innenring stärker aus als der Außenring, schrumpft das Radialspiel. Die vergrößerte Ausgangsluft verhindert, dass die Kugeln unter Betriebstemperatur klemmen, und bewahrt somit die vorgesehene Leichtgängigkeit des Lagers.
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