SKF
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Rillenkugellager 627 -2Z von SKF (7x22x7 mm): Einreihiges Wälzlager mit beidseitigen Deckscheiben für Schutz vor Schmutzpartikeln bei kompaktem Bauraum.
Das Rillenkugellager 627 -2Z von SKF ist ein kompaktes, einreihiges Radialkugellager für Wellen mit 7 mm Durchmesser. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses Lager vornehmlich radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Als Ausführung der SKF-Explorer-Leistungsüberdeckung zeichnet sich die Konstruktion durch saubere Laufeigenschaften und geringe Reibung aus.
Dieses Miniatur-Rillenkugellager kommt typischerweise in kleineren rotierenden Baugruppen mit begrenztem Einbauraum zum Einsatz. Typische Einsatzfelder umfassen kompakte Wellenlagerungen, feinmechanische Konstruktionen und rotierende Komponenten mit geringem radialem Bauraum. Konstrukteure und Instandhalter nutzen die Abmessungen von 22 mm Außendurchmesser und 7 mm Baubreite für platzsparende Konstruktionen, die bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad arbeiten.
Das Nachsetzzeichen -2Z kennzeichnet berührungslose Deckscheiben aus gepresstem Stahlblech auf beiden Lagerseiten. Diese Spaltdichtungen schirmen den Innenraum gegen das Eindringen größerer Schmutzpartikel und Staub ab, ohne zusätzliches Reibungsmoment zu erzeugen. Dadurch eignet sich das Lager für höhere Drehzahlen bei geringer Erwärmung. Die normale Radiallagerluft bietet im Zusammenspiel mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ein abgestimmtes Betriebsspiel für gängige Passungsverhältnisse auf Welle und Gehäuse.
Mit einer Bohrung von 7 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm und einer Breite von 7 mm entspricht das Lager der metrischen Baugröße 627. Diese Maße eignen sich für kompakte Wellenlagerungen im Maschinen- und Gerätebau.
Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig montierte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Sie bilden einen berührungslosen Dichtspalt zum Innenring, halten grobe Partikel sowie Schmutz fern und vermeiden zugleich schleifende Reibungsverluste während des Laufs.
Eine normale Radiallagerluft bietet bei diesem Lager das passende radiale Betriebsspiel für standardmäßige Wellen- und Gehäusepassungen bei gewöhnlichen Betriebstemperaturen, ohne dass zusätzliche Dehnungsreserven erforderlich sind.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben sind für diesen Temperaturbereich im kontinuierlichen Industrieeinsatz spezifiziert.
Deckscheiben (-2Z) bestehen aus Metall und laufen berührungslos am Innenring vorbei, was Reibung und Wärmeentwicklung minimiert. Dichtscheiben mit Gummilippe (wie 2RS) berühren den Innenring, wodurch sie Feuchtigkeit besser abhalten, jedoch zusätzliches Reibungsmoment erzeugen.
Gefertigt ist das Modell in der Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder im angloamerikanischen Raum als ABEC 1 bezeichnet. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau vollständig ab.
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