FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,84 € | 130,01 € |
| 20 | 13,67 € | 123,18 € |
Das Rillenkugellager 6219 -Z von FAG Wälzlager bietet mit 95 mm Bohrung und einseitiger Z-Abdeckung eine Lösung für industrielle Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6219 -Z dient als Wälzlager zur Aufnahme hoher radialer Kräfte sowie moderater axialer Belastungen in beiden Richtungen. FAG Wälzlager fertigt diese Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Hauptabmessungen 95 mm Innendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring, was zu einem ruhigen Lauf bei industriellen Betriebsbedingungen beiträgt.
Konstrukteure greifen auf diesen Lagertyp zurück, wenn Wellen mit entsprechend großem Durchmesser gelagert werden und eine Seite der Lagerstelle vor grobem Schmutz geschützt bleiben soll. Typische Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau bei Wellenlagerungen, die radiale Kräfte aufnehmen und eine offene Schmierseite benötigen. Durch die Bauform ohne Flansch und ohne Nut am Außenring lässt sich das Lager direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen und dort präzise positionieren.
Die Kennzeichnung Z steht für eine berührungsfreie Deckscheibe aus Stahlblech auf einer Seite des Lagers. Diese Abdeckung hält Partikel fern und verringert den Austritt von Schmierstoff, ohne zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung zu erzeugen. Gleichzeitig bleibt die gegenüberliegende Lagerseite offen ausgeführt. Dadurch lässt sich das Wälzlager im eingebauten Zustand über den Gehäuseraum mit Schmierstoff versorgen, was die Wartung und Nachschmierung in geschlossenen Gehäusekonstruktionen erleichtert.
Mit 95 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und 32 mm Gesamtbreite entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Haltenut ausgeführt. Dadurch lässt sich das Bauteil passgenau auf passenden Wellensitzen und in zylindrischen Gehäusebohrungen montieren.
Das Zeichen Z steht für eine einseitig angebrachte Deckscheibe aus Stahlblech. Diese Scheibe schützt das Lagerinnere berührungslos vor Partikeln und Schmutz. Da kein schleifender Kontakt am Innenring besteht, bleibt die Drehzahlgrenze wie bei offenen Lagern erhalten. Die andere Seite des Lagers bleibt dabei offen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Dieser Bereich eignet sich für industrielle Antriebs- und Maschinenanwendungen mit moderater bis erhöhter Betriebswärme.
Die normale Radiallagerluft definiert das vorgesehene Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im nicht montierten Zustand. Sie ist für übliche Passungsverhältnisse und Standardbetriebsbedingungen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Toleranzklasse P0 entspricht den Bezeichnungen PN sowie ABEC 1 und bildet den Fertigungsstandard für metrische Wälzlager. Sie legt Grenzwerte für Maßhaltigkeit, Rundheit und Laufgenauigkeit von Innen- und Außenring fest. Diese Toleranzklasse genügt für Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt in der Regel über die offene Lagerseite aus dem Gehäuseinneren heraus. Das Lager lässt sich je nach Konstruktion mit Fett befüllen oder über eine Ölbad- bzw. Umlaufschmierung versorgen. Die Z-Deckscheibe auf der Gegenseite verringert dabei das Entweichen des Schmiermittels.
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