FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,99 € | 75,78 € |
| 30 | 7,97 € | 71,80 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6217 -C3 von FAG mit den Maßen 85x150x28 mm bietet vergrößerte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das FAG Rillenkugellager 6217 -C3 nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Bei diesem offenen Wälzlager laufen die Wälzkörper in tiefen Laufrillen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ohne Deckscheiben. Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig im Betrieb. Durch die offene Bauform eignet sich das Bauteil für Konstruktionen mit externer Abdichtung und zentraler Schmierstoffversorgung.
Konstruktionen mit einer 85-mm-Welle nutzen diese Lagerung vor allem bei kombinierten Belastungen und höheren Drehzahlen. Da das Bauteil offen aufgebaut ist, erreicht Schmierstoff die Laufbahnen ungehindert, was die Wärmeabfuhr im Betrieb begünstigt. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Voraussetzung für den Einsatz ist ein Gehäuse, das die Lagerstelle vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust schützt.
Die Lagerluft C3 liegt über dem Standardbereich und gleicht Wärmedehnungen im laufenden Betrieb gezielt aus. Wenn zwischen Welle und Gehäuse Temperaturunterschiede auftreten, dehnt sich der Innenring stärker aus als der Außenring. Die erhöhte radiale Lagerluft trägt dazu bei, Verspannungen der Wälzkörper zu vermeiden. Zudem empfiehlt sich die Variante C3, wenn feste Presssitze das Betriebsspiel nach dem Aufpressen verringern.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 28 mm entspricht das Bauteil den genormten Maßen. Diese Abmessungen ermöglichen den direkten Einbau auf passenden Wellen und in entsprechenden Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das zusätzliche Radialspiel trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn sich Welle und Lagerringe durch Betriebswärme ausdehnen oder feste Passungen das innere Spiel nach dem Aufpressen verringern.
Durch den Verzicht auf Deck- und Dichtscheiben kann Schmierstoff ungehindert zu den Wälzkörpern zirkulieren. Konstruktionen mit externen Dichtungen nutzen offene Wälzlager, da sie geringe Reibungsverluste aufweisen und sich im Rahmen von Wartungsarbeiten direkt über externe Schmiersysteme nachschmieren lassen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre mechanischen Eigenschaften. Das eingesetzte Schmiermittel muss auf die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle abgestimmt werden.
Mit der Toleranzklasse P0/PN, international auch als ABEC 1 geführt, erfüllt das Bauteil den gängigen Standard für industrielle Antriebe. Diese Fertigungsgenauigkeit erlaubt eine wirtschaftliche Fertigung der zugehörigen Lagersitze auf Wellen und in Gehäusen bei gleichmäßiger Laufruhe.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Diese Käfigausführung zeichnet sich durch Formstabilität bei geringem Eigengewicht aus und eignet sich für den Einsatz mit gebräuchlichen Schmierstoffen auf Mineralöl- oder Synthetikbasis.
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