SKF
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Das Rillenkugellager 6217 -2Z von SKF bietet mit 85x150x28 mm verlässlichen Schutz vor Schmutz bei vorwiegend radialer Lastaufnahme.
Das Rillenkugellager 6217 -2Z ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 85 mm Innen- und 150 mm Außendurchmesser. Bei einer Baubreite von 28 mm nimmt dieses Wälzlager hohe radiale Kräfte sowie moderate axiale Führungskräfte auf. Die Konstruktion in der SKF Explorer Leistungsklasse verfügt über einen robusten Stahlblechkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die berührungslosen Deckscheiben auf beiden Seiten halten Fremdkörper fern, ohne zusätzliche Reibungswärme im Dauerbetrieb zu erzeugen.
Das Lager kommt vor allem bei rotierenden Wellen mit vorwiegend radialer Krafteinwirkung und höheren Drehzahlen zum Einsatz. Durch die normale Radiallagerluft und den stabilen Außenring ohne Flansch lässt sich die Einheit präzise in genormte zylindrische Gehäuse einpassen. Die Ausführung eignet sich für Umgebungen, in denen ein Grundschutz gegen grobe Partikel gefordert ist, ohne dass schleifende Dichtungen die Drehzahl begrenzen.
Das Nachsetzzeichen -2Z kennzeichnet beidseitig eingepresste Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech, die einen engen Spalt zur Innenringschulter bilden. Diese Spaltdichtung mindert das Austreten von Schmierstoff und schützt die Laufbahnen vor trockenem Schmutz. Da die Blechscheiben berührungslos arbeiten, bleibt das Reibungsmoment niedrig, was thermische Verluste verhindert und den Einsatz bis +120 Grad Celsius ermöglicht. Für Anwendungen mit direktem Kontakt zu Flüssigkeiten sind hingegen berührende Dichtungen vorzuziehen.
Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 28 mm entspricht das Modell den gängigen Standardabmessungen für einreihige Radialkugellager. Der zylindrische Außenring verfügt über keine Ringnut oder Flansche, wodurch das Bauteil bündig in entsprechende Aufnahmebohrungen eingefügt werden kann.
Die Kennzeichnung -2Z verweist auf zwei berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech, die links und rechts im Außenring befestigt sind. Sie schützen den Innenraum des Wälzlagers vor staubigen Partikeln und erzeugen im Gegensatz zu schleifenden Dichtungen keinen zusätzlichen Reibungswiderstand an der Welle.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die metallischen Deckscheiben gestützt. Damit deckt die Komponente praxisübliche Temperaturprofile im Maschinenbau und bei industriellen Antrieben sachgerecht ab.
Mit normaler Radiallagerluft gefertigt, eignet sich die Ausführung für übliche Einbaupassungen und Standardbetriebstemperaturen. Die Wälzkörper verfügen über ein definiertes radiales Spiel im unbelasteten Zustand, wodurch geringe thermische Ausdehnungen von Welle und Gehäuse ohne vorzeitige Verspannung aufgenommen werden können.
Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf ihrer Kreisbahn. Der Blechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, verhält sich unempfindlich gegenüber Schmierstoffen und unterstützt einen ruhigen Lauf innerhalb des spezifizierten Temperaturbereichs.
Gemäß Toleranzklasse P0/PN sowie ABEC 1 weist das Lager genormte Maß- und Rundlauftoleranzen auf. Diese Standardpräzision definiert enge Toleranzfelder an Innen- und Außenring und eignet sich für passgenaue Sitze auf herkömmlichen Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen.
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