FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,39 € | 26,43 € |
| 25 | 2,78 € | 25,04 € |
| 50 | 4,18 € | 23,64 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6212 -C3 von FAG bietet mit den Maßen 60x110x22 mm und vergrößerter Lagerluft C3 eine Lösung für Anwendungen bei thermischer Beanspruchung.
Mit dem Rillenkugellager 6212 -C3 erhalten Sie ein offenes, einreihiges Radialkugellager nach Standardtoleranz P0/PN. Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt vorwiegend radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäuse. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring.
Dieses Wälzlager eignet sich für Lagerstellen, bei denen Wellen mit 60 mm Durchmesser geführt werden und im Betrieb mit erhöhter Wärmeentwicklung zu rechnen ist. Durch die vergrößerte Lagerluft C3 bleibt das radiale Betriebsspiel auch dann erhalten, wenn sich Innen- und Außenring ungleichmäßig erwärmen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau, sofern die umgebende Gehäusekonstruktion eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sicherstellt.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine Radialluft, die über dem normalen Standardmaß liegt. Dies soll einem Verklemmen der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen entgegenwirken, falls feste Passungen auf Welle und Gehäuse die Lagerringe dehnen oder stauchen. Auch Temperaturdifferenzen im Bereich von -20 bis +150 Grad gleicht dieses Lagerspiel konstruktiv aus. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass das offene Lager vor Verunreinigungen geschützt montiert und regelmäßig mit geeignetem Schmierstoff versorgt wird.
Die Maße betragen 60 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, sodass er bündig in eine zylindrische Gehäusebohrung eingesetzt werden kann.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das bedeutet, dass die Wälzkörper vor dem Einbau mehr radialen Bewegungsspielraum zwischen den Laufbahnen besitzen. Dies gleicht Maßverengungen durch feste Presssitze oder betriebsbedingte Erwärmung von Welle und Innenring aus.
Ein offenes Wälzlager verursacht kein Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen. Zudem lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Gehäusesysteme integrieren, da das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangt. Die Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutz muss hierbei die umgebende Konstruktion übernehmen.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Spanne bleibt das Material formstabil. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist lediglich darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0, was der Normtoleranz PN sowie der US-amerikanischen Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse erfüllt die Standardanforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus an Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf.
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