SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,31 € | 5,95 € |
| 50 | 0,62 € | 5,64 € |
| 150 | 0,94 € | 5,32 € |
| 250 | 1,25 € | 5,01 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6204 von SKF mit 20x47x14 mm bietet erhöhte Genauigkeit in P6- und P5-Toleranzklassen für anspruchsvolle Drehbewegungen.
Das Rillenkugellager 6204 von SKF ist ein vielseitig einsetzbares Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen bei gleichzeitiger Aufnahme moderater Axialkräfte in beiden Richtungen. Gefertigt aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl, entspricht dieses Lager der Explorer-Ausführung. Mit einer 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite fügt sich das Bauteil präzise in zylindrische Gehäuse ein. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper über einen Einsatztemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses offene Lager kommt vor allem dort zum Zug, wo Gehäusekonstruktionen die Schmierstelle bereits umschließen und extern gegen Verunreinigungen abdichten. Typische Einsatzbereiche sind geschlossene Aggregate mit Ölumlaufschmierung oder externen Dichtsystemen. Da Schmierstoff ungehindert zirkulieren kann, eignet sich die offene Konstruktion für Öl- oder Nachschmiersysteme. Bei gleichmäßigen Drehzahlen begünstigt die normale Radiallagerluft einen gleichmäßigen Lauf ohne übermäßige Wärmeentwicklung im Normalbetrieb.
Bei diesem Lager kombiniert der Hersteller eine Maßgenauigkeit nach P6 mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach P5. Diese feineren Toleranzen begrenzen Rundlauffehler bei rotierender Welle. Dadurch eignet sich das Bauteil besonders für Konstruktionen mit gehobenen Ansprüchen an die Laufruhe und geringe Schwingungen. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Passungen von Welle und Gehäusebohrung auf diese Genauigkeitsstufen abgestimmt sind, um die Eigenschaften der Explorer-Klasse wirksam zu nutzen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Baubreite von 14 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus, wodurch sich das Modell bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einschieben lässt. Prüfen Sie diese Abmessungen vor dem Kauf anhand Ihrer Konstruktionszeichnung.
Die Angabe P6 beschreibt eine engere Maßhaltigkeit für Bohrung und Außendurchmesser, während P5 die Rundlaufgenauigkeit der rotierenden Ringe kennzeichnet. Diese Abstimmung reduziert Schwingungen sowie Rundlaufabweichungen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf bei anspruchsvollen Anwendungen.
Das Lager ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Die Grenzen ergeben sich aus der thermischen Beständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie des Stahlblechkäfigs. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen Einsatzbereich ebenfalls für die herrschenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Als offenes Wälzlager verfügt diese Variante über keine integrierten Dichtscheiben. Es muss daher entweder in ein geschlossenes, bereits abgedichtetes System mit Ölbad eingebunden oder bei der Montage manuell mit einem geeigneten Wälzlagerfett befüllt werden. Eine externe Abdichtung schützt das Lager vor eindringendem Schmutz und Feuchtigkeit.
Die normale Radiallagerluft bietet das werksseitige Standardspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Sie ist so dimensioniert, dass sich Innen- und Außenring bei regulären Betriebstemperaturen und üblichen Wellenpassungen frei gegeneinander drehen können, ohne zu klemmen oder unzulässige Verspannungen im System aufzubauen.
Die Innen- und Außenringe sowie die Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Der Käfig besteht aus gepresstem Stahlblech. Er hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und führt die Rollelemente auch bei wechselnden Lastrichtungen in der Laufbahn.
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