SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,35 € | 272,74 € |
| 5 | 28,70 € | 258,39 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6030 von SKF bietet mit 150x225x35 mm eine robuste Lösung für hohe Radialbelastungen bei offener Bauweise.
Das Rillenkugellager 6030 ist ein offenes Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt diese einreihige Konstruktion primär radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring. Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad, eignet sich das Bauteil für thermisch beanspruchte Industrieumgebungen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6030 vor allem für schwere Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen in industriellen Antriebssystemen. Mit einer Innenbohrung von 150 mm und 225 mm Außendurchmesser stabilisiert das Lager schwere rotierende Wellen. Die offene Bauform erlaubt den uneingeschränkten Austausch von Schmierstoffen im Öl- oder Fettkreislauf. Dadurch arbeitet das Lager auch bei hohen Drehzahlen reibungsarm, sofern die umgebende Gehäusekonstruktion das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit wirksam verhindert.
Im Vergleich zu abgedichteten Varianten ermöglicht die offene Ausführung eine direkte Versorgung über die zentrale Anlagenschmierung. Sie wählen Schmiermittelart und Schmiermenge passend zu den Betriebsbedingungen Ihrer Anlage frei aus. Da keine schleifenden Dichtlippen Reibungswärme erzeugen, erreicht das Bauteil hohe Grenzdrehzahlen bei gleichzeitig geringem Drehmomentwiderstand. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass Sie externe Dichtelemente wie Wellendichtringe am Gehäuse vorsehen, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten.
Ein einreihiges Radialkugellager nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1), das vorwiegend Radialkräfte und axiale Führungskräfte aufnimmt. Aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt, verfügt es über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch sowie einen Stahlblechkäfig. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die direkte Schmierung über den Schmierstoffkreislauf der Maschine.
Das Kugellager besitzt eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Breite von 35 mm. Diese genormten Abmessungen machen das Bauteil passgenau für den Einbau auf Wellen mit entsprechendem Durchmesser in Gehäusen ohne axiale Flanschnuten.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte radiale Spiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im unverbauten Zustand. Dieser Standardwert ist für übliche Passungen und normale Betriebstemperaturen ausgelegt, um nach dem Aufpressen auf die Welle einen klemmenfreien, ruhigen Lauf zu unterstützen.
Offene Lager besitzen keinen werksseitigen Schmierfettvorrat und erfordern eine Schmierung bei der Montage. Je nach Betriebsbedingungen eignen sich Wälzlagerfette oder eine kontinuierliche Ölumlaufschmierung im Gehäuse. Wichtig ist ein sauberer Schmierstoff, da offene Lager empfindlich auf Partikeleintrag reagieren.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Maßstabilität des Wälzlagerstahls und des Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieses Fensters erhalten. Bei der Auslegung müssen Sie darauf achten, dass auch der verwendete Schmierstoff für diesen thermischen Bereich geeignet ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand, damit sich die Kugeln während der Rotation nicht berühren. Die leichte Konstruktion erzeugt minimale Trägheitsmomente und erweist sich als unempfindlich gegenüber gängigen Industrieölen und Fetten innerhalb der zulässigen Betriebstemperaturen.
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