SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,03 € | 171,59 € |
| 20 | 18,06 € | 162,56 € |
Das Rillenkugellager 6026 /C3 von SKF bietet 130 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und leicht erhöhte C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6026 /C3 von SKF nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Explorer-Ausführung, zeichnet sich das offene Wälzlager durch eine präzise Verarbeitung aus. Mit den Hauptabmessungen von 130 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite ist diese Baugröße für Wellenlagerungen im Maschinenbau und in industriellen Antriebssystemen ausgelegt.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise bei größeren Wellendurchmessern zum Einsatz, bei denen hohe Drehzahlen und kombinierte Kräfte auftreten. Da es sich um eine offene Bauform ohne integrierte Dichtungen handelt, erfordert der Lagersitz eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine kontinuierliche Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und eignet sich für mittlere bis hohe Umfangsgeschwindigkeiten.
Die Ausführung /C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalspielklasse auf. Dieses radiale Betriebsspiel dient dazu, thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad auszugleichen und wirkt einem Verklemmen bei engen Passungssitzen auf Welle oder Gehäuse entgegen. Die Kombination aus erhöhter Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 und normaler Laufgenauigkeit PN unterstützt ein gleichmäßiges Abrollverhalten der Wälzkörper.
Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 33 mm entspricht das Bauteil standardisierten Einbaumaßen. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch das Wälzlager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen passt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses zusätzliche Spiel gleicht thermische Differenzen zwischen Innen- und Außenring aus und wirkt dem Verlust des Betriebsspiels bei festen Passungssitzen entgegen.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, enthält es keine Schmierstoff-Erstbefüllung. Sie stimmen Schmierfett oder Öl flexibel auf die jeweilige Betriebsumgebung ab. Zudem schützt eine bauseitige Gehäuseabdichtung die Laufbahnen vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität, abgestimmt auf ein temperaturbeständiges Schmiermittel.
Die Kombination kennzeichnet eine Maßgenauigkeit nach Klasse P6, die engere Fertigungstoleranzen bezüglich Bohrung, Außendurchmesser und Breite als Standardlager aufweist. Die Laufgenauigkeit entspricht der Normaltoleranz PN und sorgt für zuverlässige Rundlaufeigenschaften im laufenden Betrieb.
SKF setzt bei diesem Modell einen formstabilen Stahlblechkäfig ein. Diese Käfigausführung hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand, widersteht Schockbelastungen und harmoniert mit allen gängigen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen.
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