SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,95 € | 37,17 € |
| 35 | 3,90 € | 35,22 € |
Das Rillenkugellager 6014 von SKF nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und bietet mit 70x110x20 mm hohe Laufgenauigkeit.
Das Rillenkugellager 6014 ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Wellenlagerungen. Als offene Ausführung in der SKF Explorer Leistungsklasse gefertigt, eignet sich diese Bauform für Schmierstoffkreisläufe mit Öl oder Fett. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Mit der normalen Radiallagerluft und einem Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Lager direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Konstrukteure nutzen diese Baugröße vor allem in Antriebswellen, Getrieben und Elektromotoren. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt die Welle axial in beide Richtungen. Durch die offene Bauart gelangt Schmiermittel ungehindert an die Laufbahnen, was Wärme schnell abführt. Da keine berührenden Dichtscheiben Reibung erzeugen, arbeitet das Lager auch bei höheren Drehzahlen verlustarm. Es deckt einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Dieses Modell erfüllt die Spezifikationen der Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 und weist engere Maß- und Lauftoleranzen auf als Standardlager. Für Anwender bedeutet das eine gesteigerte Rundlaufgenauigkeit sowie einen vibrationsärmeren Lauf der gelagerten Welle. Lagersitze auf Welle und Gehäuse müssen präzise bearbeitet sein, um diese Genauigkeit auszunutzen. Bei offenen Wälzlagern hält zudem eine externe Gehäusedichtung Schmutzpartikel fern.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 20 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder eine Ringnut noch einen Flansch, wodurch er sich in glatte Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
P6 entspricht der US-Normklasse ABEC 3 und definiert gegenüber der Normalklasse engere Fertigungstoleranzen bei Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese höhere Präzision verringert Unwuchten und Schwingungen im Betrieb, was sich positiv auf Geräuschentwicklung und Lebensdauer der umgebenden Bauteile auswirkt.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben, um Reibungsverluste zu minimieren und das Einströmen von Schmieröl oder extern zugeführtem Schmierfett zu ermöglichen. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen und Feuchtigkeit erfolgt bei dieser Bauform über das umgebende Maschinengehäuse, etwa durch Radial-Wellendichtringe.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das werkseitige Radialspiel im unbelasteten Zustand ohne Vorzeichen. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf eine zylindrische Welle unter regulären Betriebsbedingungen ein ausreichender Betriebsspielraum verbleibt, um ein Klemmen der Wälzkörper zu verhindern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Die Komponenten aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil. Entscheidend für den kontinuierlichen Betrieb ist die temperaturbezogene Eignung des gewählten Schmierstoffs.
SKF rüstet diese Variante mit einem geführten Stahlblechkäfig aus. Dieses Bauteil zeichnet sich durch ein geringes Gewicht sowie hohe Festigkeit aus. Es hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und toleriert stoßartige Belastungen im industriellen Einsatz.
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