FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,58 € | 11,03 € |
| 50 | 1,17 € | 10,44 € |
| 100 | 1,75 € | 9,86 € |
Das Rillenkugellager 6008 -2RSR-C3 von FAG bietet mit 40x68x15 mm, beidseitiger Berührungsdichtung und C3-Radialluft Schutz vor Schmutz bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6008 -2RSR-C3 stammt von FAG Wälzlager und besteht aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Als vielseitiges Wälzlager nimmt die Konstruktion vor allem radiale Kräfte auf, führt Wellen aber auch bei axialen Belastungen in beiden Richtungen stabil. Die Ausführung verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Nut oder Flansch. Durch die werksseitige Ausstattung mit schleifenden Dichtungen bleibt das Schmiermittel im Lagerinneren geschützt.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform in Maschinenkomponenten, bei denen Fremdpartikel und Feuchtigkeit von den Laufbahnen ferngehalten werden müssen. Die Lagerung eignet sich für rotierende Wellen im Maschinen- und Anlagenbau bei normalen bis erhöhten Temperaturen. Durch die C3-Lagerluft toleriert das Bauteil Wärmedehnungen, während die Schleifdichtungen das Schmierfett im Wälzraum halten.
Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und führt sie sicher in der Laufbahn. Die geschlossene Ausführung reduziert den Wartungsaufwand, da keine Nachschmierung von außen erforderlich ist.
Das Kürzel 2RSR steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen, die den Innenring direkt berühren und das Eindringen von Schmutz erschweren. Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Kombination empfiehlt sich, wenn sich Welle und Innenring im Betrieb stärker erwärmen als das Gehäuse oder feste Passungen montiert werden.
Durch die Ausdehnung des Innenrings verringert sich das radiale Betriebsspiel, ohne dass es zu einer Verspannung der Kugeln kommt. Gleichzeitig bieten die Berührungsdichtungen eine wirksame Barriere gegen Umgebungseinflüsse.
Mit einer Innenbohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 15 mm eignet sich das Lager für standardisierte Wellen und Gehäusebohrungen. Diese Maße erlauben die unkomplizierte Integration in bestehende Konstruktionen oder den direkten Austausch bei Reparaturen.
Bei der Kennzeichnung 2RSR dichten beidseitig schleifende Dichtlippen den Innenraum des Wälzlagers ab. Diese Berührungsdichtung schützt Schmierstoff und Laufbahnen vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit. Gegenüber berührungslosen Deckscheiben entsteht geringfügig mehr Reibung, dafür verbleibt der Schmierstoff wirksam im Lagerraum.
Die C3-Klassifizierung bezeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Sie gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn Welle und Gehäuse ungleichmäßig warm werden. Auch bei fest gewählten Passungssitzen trägt das vergrößerte Spiel dazu bei, dass das Lager ohne unerwünschte Verspannungen rundläuft.
Für dieses Wälzlager ist ein Temperatureinsatzbereich von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Standard-Wälzlagerstahl, der Schmierstoff und die Dichtungswerkstoffe ihre mechanischen Eigenschaften. Bei extremen Minustemperaturen oder Temperaturen von über 100 Grad sind Sonderausführungen zu prüfen.
Im Inneren führt ein robuster Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch geringes Eigengewicht und Festigkeit gegenüber Vibrationen aus. Die Konstruktion eignet sich für gängige Schmierfette und mechanische Belastungen in Industrieanwendungen.
Die Fertigung erfolgt nach der Standardtoleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Vergleich der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die Anforderungen normaler industrieller Anwendungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit im Maschinen- und Anlagenbau ab.
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