SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,41 € | 178,76 € |
| 20 | 18,81 € | 169,36 € |
Das Rillenkugellager 16024 von SKF mit 120 mm Bohrung bietet als offenes Wälzlager eine schmale Bauform für überwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 16024 ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer besonders geringen Querschnittshöhe im Verhältnis zum Durchmesser. Bei einer Bohrung von 120 mm und einem Außendurchmesser von 180 mm beträgt die Breite lediglich 19 mm. Dieses offene Lager ohne Flansch oder Nut am Außenring eignet sich für Konstruktionen, bei denen Welle und Gehäuse bereits über ein separates Dichtungskonzept verfügen und Schmieröl oder Schmierfett direkt zirkulieren soll.
Das Rillenkugellager 16024 nimmt vorrangig Radialkräfte und moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Aufgrund der schmalen Ausführung kommt dieses Wälzlager bevorzugt in kompakten Gehäusen und Konstruktionen zum Einsatz, in denen der axiale Bauraum begrenzt ist. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Umströmung mit Schmierstoff. Dadurch lässt sich das Lager effektiv in Ölkreisläufe einbinden oder bedarfsgerecht von außen mit Schmierfett versorgen.
Bei dieser Ausführung sorgt die Maßgenauigkeit der Toleranzklasse P6 für engere Fertigungstoleranzen als beim Standard, während die Laufgenauigkeit der Normalklasse PN entspricht. Kombiniert mit der normalen Radiallagerluft und dem geführten Stahlblechkäfig unterstützt die Konstruktion einen vibrationsarmen Lauf über den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Konstrukteure sollten bei der Lagermontage beachten, dass ein offenes Lager keinen integrierten Schutz gegen Schmutzpartikel bietet und passende Dichtungen im Gehäuse erforderlich sind.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 19 mm. Durch dieses Breitenverhältnis gehört das Bauteil zu den besonders schmalen Wälzlagern für große Wellendurchmesser, was axialen Bauraum in Gehäusen spart.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Sie erzeugen keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen und eignen sich für Anwendungen, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein externes Ölsystem oder eine Fettschmierung der Gehäusekonstruktion erfolgt. Der Schutz vor Schmutz wird über externe Gehäusedichtungen realisiert.
Die Angabe P6 kennzeichnet eine erhöhte Maßgenauigkeit im Vergleich zur Standard-Toleranzklasse Normal. Sie betrifft Maße wie den Bohrungs- und Außendurchmesser. Für präzise Lagersitze auf Wellen und in Gehäusebohrungen ermöglicht dies eine exaktere Passungsabstimmung und unterstützt einen ruhigen Rundlauf.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die massiven Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und der verbaute Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Formstabilität. Der gewählte Schmierstoff muss ebenfalls für die anliegende Betriebstemperatur spezifiziert sein.
Im Inneren des Lagers führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Stahlblechkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit bei geringem Eigengewicht. Sie sind unempfindlich gegenüber den meisten Schmierölen sowie Fetten und decken den standardmäßigen thermischen Einsatzbereich problemlos ab.
Lager der SKF Explorer Leistungsklasse werden mit optimierter Werkstoffreinheit und verfeinerter Oberflächenbeschaffenheit der Laufbahnen gefertigt. Diese Konstruktionsdetails verbessern das Abrollverhalten der Wälzkörper, verringern innere Spannungen im Kontaktbereich und tragen zu einer langen Lebensdauer unter regulären Betriebsbedingungen bei.
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