FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,45 € | 8,49 € |
| 50 | 0,89 € | 8,05 € |
| 100 | 1,34 € | 7,60 € |
Das Rillenkugellager 16002 -Z von FAG kombiniert kompakte Abmessungen von 15x32x8 mm mit einer einseitigen Blechabdeckung für geschützte Wälzkörperführungen.
Das Rillenkugellager 16002 -Z ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte aufnimmt. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer schmalen Breite von 8 mm beansprucht diese Ausführung wenig axialen Bauraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen. Der Hersteller FAG fertigt diese Variante in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft.
Dieses Rillenkugellager kommt in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen kompakte Abmessungen und eine saubere Führung gefordert sind. Typische Einsatzgebiete liegen in rotierenden Wellenanordnungen und kompakten Antriebseinheiten des allgemeinen Maschinenbaus. Durch die normale Radiallagerluft arbeitet die Lagerung bei regulären Betriebstemperaturen ohne übermäßiges Betriebsspiel. Da der Außenring ohne Flansch und Ringnut ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen und über Anlageschultern axial sichern.
Das Kennzeichen Z steht für eine einseitig montierte, berührungslose Deckscheibe aus Stahlblech. Diese Abdeckung schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen gröberer Schmutzpartikel, ohne durch Reibung zusätzliche Wärme im Betrieb zu erzeugen. Die gegenüberliegende offene Seite ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt aus dem Gehäuse oder ein manuelles Nachschmieren. Bei zulässigen Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad bietet diese Bauform eine zweckmäßige Lösung für teilgekapselte Baugruppen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 32 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 8 mm. Die Ausführung zeichnet sich durch einen schmalen Querschnitt aus, was eine platzsparende Konstruktion im Gehäuse unterstützt.
Das Nachsetzzeichen Z weist auf eine einseitige Abdeckung durch eine berührungslose Blechdeckscheibe hin. Sie hält Schmutzpartikel von einer Seite fern, verursacht keinen zusätzlichen Reibungswiderstand und begrenzt den Fettaustritt. Die Gegenseite bleibt offen, sodass Schmierstoffe aus dem Innenraum ungehindert an die Laufbahnen gelangen können.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im unbelasteten Ausgangszustand. Sie ist auf übliche Passungswahlen von Welle und Gehäuse sowie normale Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass die Lagerung im laufenden Betrieb weder klemmt noch übermäßig viel Spiel aufweist.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Festigkeit. Bei der Auswahl des Schmiermittels sollte darauf geachtet werden, dass dessen Einsatzgrenzen ebenfalls diesem Temperaturspektrum entsprechen.
Innenring, Außenring und Wälzkörper sind aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Härte sowie Ermüdungsfestigkeit gegenüber Wälzbeanspruchungen. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen leichten Käfig aus Stahlblech, der die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander hält.
P0 beziehungsweise PN steht für die Normaltoleranz und entspricht der Einstufung ABEC 1. Diese Standardklasse definiert Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit, welche die Anforderungen industrieller Standardanwendungen und Antriebe erfüllen.
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