NKE
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Das Rillenkugellager MJ1.1/8 von NKE Steyr nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und bietet Maße von 28,57 x 71,43 x 20,63 mm.
Das Rillenkugellager MJ1.1/8 ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zölligen Grundmaßen. Durch die tiefe Laufrillengeometrie nimmt diese Ausführung vorrangig radiale Belastungen auf, führt die Welle aber auch axial in beiden Richtungen. NKE Steyr fertigt das Lager mit einem geführten Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft. Da Außen- und Innenring offen konstruiert sind, eignet sich die Baueinheit für Konstruktionen mit externer Schmierstoffversorgung.
Typische Einsatzbereiche liegen im klassischen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Antrieben mit zöllig ausgelegten Wellensitzen von 28,57 mm Durchmesser. Durch den weiten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt das Bauteil thermisch anspruchsvolle Umgebungen im Dauerbetrieb ab. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und widersteht üblichen Schwingungen in industriellen Aggregaten. Das Lager führt Wellen bei gleichmäßigen Drehzahlen.
Die offene Bauart verzichtet auf integrierte Dichtscheiben, wodurch keine zusätzliche Reibung an Dichtlippen entsteht. Dieses Konstruktionsprinzip erlaubt eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse, etwa im Ölbad oder über eine regelmäßige Nachschmierung mit Wälzlagerfett. Konstruktiv ist darauf zu achten, dass die Einbaustelle durch Gehäusedeckel oder externe Dichtringe gegen Schmutzeintrag geschützt bleibt. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen.
Die Abmessungen betragen 28,57 mm Innendurchmesser (Bohrung), 71,43 mm Außendurchmesser und 20,63 mm Gesamtbreite. Es handelt sich um eine zöllige Abmessung, die einem Wellendurchmesser von 1 1/8 Zoll entspricht.
Das Lager lässt sich in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad einsetzen. Diese thermische Beständigkeit resultiert aus dem verwendeten Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie dem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig.
Normale Lagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie genügt für die meisten Betriebsbedingungen, sofern keine ungewöhnlich hohen Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Offene Wälzlager besitzen keine berührenden Dichtscheiben oder Deckbleche. Das verringert den Drehwiderstand und erlaubt den Betrieb in ölgeschmierten Bauräumen. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit sorgt in solchen Fällen die umgebende Gehäuseabdichtung.
Dieses Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN nach Normung, was der Einstufung ABEC 1 gleicht. Dies ist die übliche Einstufung für industrielle Anwendungen mit regulären Genauigkeitsanforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit.
Die Innen- und Außenringe sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Der Käfig besteht aus gepresstem Stahlblech, was Formstabilität bei geringem Eigengewicht bietet.
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