NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,06 € |
| 100 | 10% | 1,96 € |
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Das Rillenkugellager 6200 C3 von NACHI bietet mit 10x30x9 mm kompakte Maße und vergrößerte Lagerluft für thermisch beanspruchte Radialanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6200 C3 nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Dieses offene Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel von außen zugeführt wird. Durch den Stahlblechkäfig und den Verzicht auf schleifende Dichtelemente läuft die Baueinheit im Betrieb reibungsarm und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Diese Lagerbauform wird bei rotierenden Wellen mit vorrangig radialer Belastung eingesetzt. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt in externe Schmierkreisläufe einbinden. Die Ausführung ohne Nut oder Flansch am Außenring ermöglicht den bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen, während der Standard-Wälzlagerstahl eine gleichmäßige Führung der Wälzkörper unterstützt.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die Wärmeausdehnung verringert sich das Radialspiel im laufenden Prozess, wodurch Verspannungen vermieden werden können. Zudem gleicht das Spiel geringfügige Durchbiegungen der Welle aus.
Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 10 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Breite von 9 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen.
Das Kürzel C3 weist auf eine gegenüber der Standardausführung vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche interne Bewegungsspielraum fängt thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im laufenden Betrieb ab und verhindert ein vorzeitiges Klemmen der Wälzkörper.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Dadurch entstehen keine Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen. Diese Bauweise verlangt jedoch eine saubere Einbauumgebung und eine externe Schmierung, beispielsweise durch ein umgebendes Ölbad oder den gezielten Einsatz von Schmierfett.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Bei der Auslegung sollte der gewählte Schmierstoff stets auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Das Produkt ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus für zylindrische Lagersitze.
Sowohl der Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper bestehen aus dem Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die Führung und Beabstandung der Kugeln sorgt ein Käfig aus Stahlblech.
Nachi Europe GmbH
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