NACHI
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Das Rillenkugellager 6012 ZZE von NACHI mit den Maßen 60x95x18 mm bietet beidseitige Spaltdichtungen für den wirksamen Schutz vor Schmutzpartikeln.
Das einreihige Rillenkugellager 6012 ZZE von NACHI nimmt radiale sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt das Lager über eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 95 mm und eine Breite von 18 mm. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und besitzt einen stabilen Stahlblechkäfig. Diese vielseitige Bauform kommt vor allem in rotierenden Wellenanordnungen des allgemeinen Maschinenbaus zum Tragen.
Das Rillenkugellager kommt vorrangig in industriellen Antriebseinheiten und rotierenden Maschinenelementen zum Einsatz. Das Bauteil führt Wellen mit 60 mm Durchmesser zuverlässig und eignet sich für gleichmäßige wie auch wechselnde Drehzahlen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad arbeitet das Lager stabil in standardmäßigen Industrieumgebungen. Die tiefe Laufrillengeometrie nimmt Führungskräfte auf und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf bei moderaten Betriebsbedingungen.
Die Kennzeichnung ZZE steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech, die als berührungsfreie Spaltdichtung wirken. Diese Abdeckung schützt die Wälzkörper vor groben Staubpartikeln und Schmutz, ohne zusätzlichen Reibungswiderstand oder Reibungswärme zu erzeugen. Bei der Auslegung ist die normale Radiallagerluft zu berücksichtigen. Diese Normalluft passt für handelsübliche Passungen ohne extreme thermische Dehnung. Für feuchte Umgebungen mit Spritzwasser empfehlen sich hingegen schleifende Dichtungen.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 95 mm sowie eine Breite von 18 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 6012. Vor dem Einbau sollten Wellen- und Gehäusesitz auf entsprechende Maßhaltigkeit geprüft werden.
Der Zusatz ZZE kennzeichnet beidseitig angebrachte Schutzbleche aus Stahlblech. Diese berührungsfreien Deckscheiben halten grobe Partikel und Schmutz aus dem Lagerinneren fern. Zudem tragen sie dazu bei, Schmierstoff im Lagerinneren zu halten, ohne dass zusätzliche Reibungswärme entsteht.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad ausgelegt. Diese Grenze ergibt sich aus der thermischen Beständigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der jeweiligen Schmierstoffausstattung. Für dauerhafte Einsätze oberhalb von 120 Grad sind spezielle Hochtemperaturlager erforderlich.
Die normale Lagerluft beschreibt das definierte Radialspiel im unverbauten Zustand. Nach dem Fügen auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch das radiale Aufweiten des Innenrings. Die Standardluft ist für gängige Betriebstemperaturen und übliche Passungen im Maschinenbau ausgelegt.
In diesem Modell führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand in den Laufrillen. Diese Käfigbauform zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, verträgt sich mit mineralischen Schmierstoffen und bleibt im gesamten zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad formstabil.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit im allgemeinen Maschinenbau. Sie unterstützt bei normgerechten Lagersitzen eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Kugeln.
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