NACHI
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Das Rillenkugellager 6006 NR mit den Maßen 30x55x13 mm ermöglicht durch Ringnut und Sprengring eine einfache axiale Gehäusefixierung.
Das einreihige Rillenkugellager 6006 NR von NACHI eignet sich für vielseitige Industrieanwendungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 weist diese Ausführung eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm sowie eine Breite von 13 mm auf. Das offene Lager besitzt normale Radiallagerluft und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Durch den integrierten Stahlblechkäfig werden die Wälzkörper geführt.
Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem in industriellen Baugruppen und Lagerungen, bei denen eine axiale Positionierung im Gehäuse erforderlich ist. Das einreihige Lager nimmt primär radiale Kräfte auf, überträgt jedoch konstruktionsbedingt auch axiale Lasten in beiden Richtungen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, gelangt Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System ungehindert an die Laufbahnen.
Die Kennzeichnung NR steht für eine eingestochene Ringnut samt montiertem Sprengring am Außenring. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht die Gehäusegestaltung: Statt Gehäuseschultern oder separater Sicherungsringe übernimmt der Sprengring die axiale Fixierung direkt an der Gehäusewand. Achten Sie bei der Konstruktion auf die entsprechende Nut im Gehäusesitz. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und deckt gängige Industrieanforderungen an Maßgenauigkeit ab.
Dieses einreihige Wälzlager besitzt eine 30 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite. Als Besonderheit verfügt es über eine Ringnut mit Sprengring am Außenring, was die axiale Fixierung im Gehäuse erleichtert. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6, besitzt einen Stahlblechkäfig und ist als offenes Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Nachsetzzeichen NR weist auf eine Ringnut mit Sprengring hin. Der Sprengring dient als Anschlag und sichert das Lager axial im Gehäuse. Dadurch entfallen zusätzliche Bauteile wie Gehäusedeckel oder Sicherungsringe, was axialen Bauraum einspart und den Konstruktionsaufwand verringert.
Offene Rillenkugellager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Bauweise eignet sich für Anwendungen, bei denen das Lager über ein geschlossenes Gehäuse mit Öl oder externem Fett geschmiert wird. Ohne schleifende Dichtlippen bleibt der Reibungswiderstand gering, was die Erwärmung im Betrieb reduziert und günstige Laufeigenschaften fördert.
Die Toleranzklasse P0 (auch Normtoleranz PN genannt) entspricht im US-amerikanischen System der Einstufung ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Standard-Wälzlager nach internationalen Vorgaben. Diese Genauigkeitsklasse erfüllt die typischen Anforderungen allgemeiner Maschinenbauanwendungen an Rundlauf und Passgenauigkeit.
Das Lager ist für einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Entscheidend für den sachgerechten Betrieb ist die Wahl eines Schmierstoffs, der für die jeweilige Betriebstemperatur der Gesamtanwendung geeignet ist.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt das Modell vorwiegend Radialkräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann die einreihige Konstruktion gleichzeitig axiale Belastungen in beiden Richtungen übertragen. Für reine oder sehr hohe Axiallasten sollten dagegen spezialisierte Axial-Wälzlager geprüft werden.
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