ZEN
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Das Rillenkugellager SF61801 -2RS von ZEN verbindet nichtrostenden Stahl und einen Außenringflansch bei kompakten Maßen von 12x21x5 mm.
Das Rillenkugellager SF61801 -2RS von ZEN ist ein einreihiges Dünnringlager mit integriertem Bund am Außenring. Durch die Fertigung aus nichtrostendem Stahl eignet sich die Einheit für korrosive Umgebungsbedingungen und Feuchtigkeit. Die beidseitig schleifenden Dichtungen dienen dem Schutz des Innenraums vor Schmutz sowie Feuchtigkeitseintrag. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig. Mit seiner normalen Radiallagerluft deckt dieses Wälzlager Standardanwendungen im Maschinenbau und in feinmechanischen Baugruppen ab.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vor allem für Konstruktionen mit begrenztem radialem Einbauraum und Feuchtigkeitseinfluss. Der Flansch am Außenring stützt Axialkräfte direkt an der Gehäusewand ab und wirkt einem Wandern des Lagers im Sitz entgegen. Konstruktionen kommen dadurch ohne zusätzliche axiale Sicherungselemente wie Sprengringe oder Gehäuseschultern aus. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius.
Beim Einbau sind die Hauptabmessungen mit 12 mm Bohrung, 21 mm Außendurchmesser und 5 mm Breite maßgebend. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die Standardgenauigkeit für den industriellen Einsatz. Die beidseitige 2RS-Dichtung bildet durch schleifenden Kontakt eine Barriere gegen Partikeleintrag. Da sowohl die Ringe als auch die Kugeln aus nichtrostendem Stahl bestehen, bleibt die Funktion auch bei regelmäßigem Kontakt mit Kondenswasser erhalten.
Mit 12 mm Bohrung, 21 mm Außendurchmesser und 5 mm Breite besitzt das Lager kompakte Hauptabmessungen. Zusätzlich verfügt der Außenring über einen radial überstehenden Flansch, der die axiale Ausrichtung im Gehäuse vereinfacht. Diese Maße entsprechen einer schmalen Querschnittsreihe für platzsparende Konstruktionen.
Der Bund am Außenring dient als mechanischer Anschlag an der Gehäusewand. Er nimmt axiale Kräfte in Anschlagrichtung auf und positioniert das Lager in der Aufnahmebohrung. Dadurch entfallen Gehäuseabsätze oder zusätzliche Sicherungsringe, was die Gehäusegestaltung vereinfacht und Bauraum einspart.
Die Kennzeichnung 2RS steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen aus elastischem Werkstoff. Diese berührenden Dichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit. Zudem tragen sie dazu bei, den Schmierstoff im Innenraum zu halten und dessen Austritt im Betrieb zu verringern.
Ringe und Wälzkörper aus nichtrostendem Stahl bieten Schutz gegen Korrosion bei Einwirkung von Feuchtigkeit oder Kondenswasser. Diese Materialausführung schützt vor Rostbildung auf den Laufbahnen, wodurch das Wälzlager auch unter feuchten Betriebsbedingungen funktionsfähig bleibt.
Der thermische Einsatzbereich des Lagers liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Diese Grenzen werden durch die metallischen Bauteile, die schleifenden Dichtlippen sowie die interne Schmierstofffüllung bestimmt. Innerhalb dieses Bereichs behalten die Dichtelemente ihre elastischen Eigenschaften.
Die Klassifizierung P0 bzw. ABEC 1 beschreibt die Normaltoleranz für Maß- und Laufeigenschaften nach Standardvorgaben. Lager dieser Klasse erfüllen die gängigen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus und eignen sich für Standardpassungen auf Welle und Gehäuse.
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