SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 32,67 € | 620,65 € |
| 3 | 65,33 € | 587,99 € |
Das Rillenkugellager 6230 /C4 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit 150 mm Bohrung und stark erhöhter Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6230 /C4 von SKF nimmt als einreihiges Radialkugellager vorrangig radiale sowie moderate axiale Belastungen auf. Mit den Hauptabmessungen von 150 mm Bohrung, 270 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite eignet sich diese Ausführung für größere Wellenlagerungen im Maschinenbau. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in Normaltoleranz P0/ABEC 1 sorgt für Formstabilität in Verbindung mit einem Stahlblechkäfig. Da es sich um ein offenes Wälzlager handelt, gelangt Schmierstoff im laufenden Betrieb direkt an die Wälzkörper.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Betriebswärme zu einer deutlichen Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenring führt. Die offene Bauform dient der Anwendung in geschützten Maschinengehäusen, die über eine externe Schmierstoffversorgung bedient werden. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad hält das Bauteil entsprechenden Wärmeeinflüssen stand. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Lagerraum.
Die radiale Lagerluft C4 liegt über dem Standardbereich sowie über der C3-Luft. Dieses vergrößerte Radialspiel dient dazu, temperaturbedingte Ausdehnungen der Welle auszugleichen und trägt dazu bei, ein Verklemmen unter Belastung zu vermeiden. Bei der Montage ist zu berücksichtigen, dass feste Passungssitze das Betriebsspiel nach dem Einbau verengen. Da das Lager herstellerseitig ungedichtet ausgeführt ist, sorgen externe Gehäusedichtungen für den Schutz vor Fremdpartikeln.
Dieses einreihige Radialkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm und eine Breite von 45 mm. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und weist weder Nut noch Flansch auf. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Abmessungen.
Das Kürzel C4 kennzeichnet eine stark erhöhte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen ist größer als bei der Normalluft und bei C3. Dadurch verbleibt auch bei intensiver Erwärmung oder festen Übermaßpassungen ausreichend Bewegungsspielraum, um ein Heißlaufen oder Klemmen im Betrieb zu verhindern.
Offene Wälzlager besitzen weder Deckscheiben noch berührende Dichtlippen. Diese Bauweise erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl über das umgebende Aggregat, beispielsweise durch Ölkreisläufe oder gezielte Nachschmierung mit Wälzlagerfett. Zudem reduzieren fehlende Dichtlippen den Reibungswiderstand, erfordern jedoch eine externe Gehäuseabdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit.
Das Bauteil ist für einen Temperatureinsatz von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, behält das Lager innerhalb dieser Spanne seine Formstabilität. Achten Sie darauf, dass der gewählte externe Schmierstoff ebenfalls für die geplante Betriebstemperatur freigegeben ist.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Kugeln. Im Vergleich zu massiven Ausführungen zeichnet sich Blech durch ein geringes Eigengewicht aus, was die Massenträgheit minimiert. Gleichzeitig lässt die offene Konstruktion genügend Raum für den ungehinderten Schmiermitteldurchtritt.
Das Modell entspricht der Toleranzklasse Normal (P0 bzw. PN) sowie der Einstufung ABEC 1. Diese Standard-Genauigkeit ist für den klassischen Maschinenbau und allgemeine Industrieantriebe vorgesehen. Bei der Konstruktion der Anschlussmaße sollten Sie die Genauigkeiten der Lagersitze auf Welle und Gehäuse auf diese Normaltoleranz abstimmen.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership