NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,24 € | 4,65 € |
| 50 | 0,50 € | 4,39 € |
| 150 | 0,74 € | 4,15 € |
| 250 | 0,99 € | 3,90 € |
Das Rillenkugellager 6003 NR von NSK (17x35x10 mm) ermöglicht über die Ringnut mit Sprengring eine direkte axiale Fixierung im Lagergehäuse.
Das Rillenkugellager 6003 NR ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). NSK fertigt diese Ausführung mit einer 17 mm Bohrung, 35 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Als offenes Lager ausgelegt, kommt die Konstruktion ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben aus. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Durch die universelle Bauform nimmt das Rillenkugellager radiale Kräfte sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Dieses einreihige Kugellager eignet sich für Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum. Durch die normale Radiallagerluft läuft das System bei Standardbetriebsbedingungen vibrationsarm und mit geringem Reibungswiderstand. Konstrukteure nutzen den Typ 6003 NR bevorzugt dort, wo eine Schmierstoffzufuhr über ein externes Öl- oder Fettbad vorgesehen ist. Dank der offenen Bauweise gelangt Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen, wodurch auch höhere Drehzahlen thermisch beherrschbar bleiben.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet eine umlaufende Ringnut im Außenring inklusive passendem Sprengring. Dieses Merkmal vereinfacht die axiale Festlegung im Gehäuse erheblich. Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsdeckel entfallen, da der Sprengring das Lager axial gegen Bohrungsabsätze abstützt. Dadurch verringert sich der axiale Bauraumbedarf und der Bearbeitungsaufwand für Gehäusebohrungen sinkt. Eine ausreichend dimensionierte Anschlagfläche im Gehäuse dient der sicheren Abstützung der Axialkräfte.
Die Kennzeichnung NR verweist auf eine umlaufende Ringnut im Außenring inklusive passendem Sprengring. Diese Konstruktion dient der axialen Fixierung des Lagers direkt in der Gehäusebohrung. Aufwendige Halteelemente wie Gehäusedeckel oder Sicherungsringe in separaten Gehäusenuten entfallen dadurch.
Mit 17 mm Innendurchmesser, 35 mm Außendurchmesser und 10 mm Gesamtbreite verfügt das Lager über standardisierte Abmessungen. Diese Maße ermöglichen einen direkten Austausch in passenden Lagersitzen mit entsprechender Nutaufnahme.
Ohne integrierte Dichtscheiben wird die Ausführung ohne werkseitige Fettfüllung geliefert. Vor der Inbetriebnahme ist daher eine externe Schmierung mit passendem Schmierfett oder Schmieröl erforderlich. Gleichzeitig empfiehlt sich der Schutz der Einbauumgebung durch externe Dichtelemente.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Einsatz bestimmt primär die thermische Belastbarkeit des gewählten Schmierstoffs die Grenzen.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Einstufung definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für Anwendungen mit Standard-Genauigkeit. Passende Rundlaufeigenschaften erfordern entsprechend bearbeitete Wellen- und Gehäusesitze.
Dieses Merkmal bezeichnet das werkseitig vorgesehene Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Nach dem Aufpressen auf die Welle und in das Gehäuse verringert sich dieses Spiel durch Passungsüberdeckung auf das betrieblich wirksame Maß.
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