NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 9,40 € | 84,50 € |
Das NSK Rillenkugellager 6217 C4 (85x150x28 mm) bietet stark vergrößerte Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen im offenen Lauf.
Das Rillenkugellager 6217 C4 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager für überwiegend radiale Belastungen, das auch axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Mit einer Bohrung von 85 mm, 150 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite entspricht das Lager gängigen Einbauräumen im Maschinenbau. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, lässt sich der Schmierstoff direkt zuführen. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand.
Typische Einsatzorte sind thermisch beanspruchte Wellenlagerungen, bei denen eine direkte Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse erfolgt. Die offene Bauform ohne schleifende Dichtelemente reduziert den Drehwiderstand. Durch den Verzicht auf Dichtlippen bleibt der Reibwert gering, was sich günstig auf die Wärmeentwicklung bei Dauerbetrieb auswirkt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C4 weist eine stark erhöhte Radiallagerluft aus, die über dem Niveau der Standardlagerluft und der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel ist nützlich, wenn sich die Welle im Betrieb stärker erwärmt als das Gehäuse oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Selbst bei starker thermischer Ausdehnung verbleibt ausreichend Betriebsspiel zwischen Laufbahnen und Kugeln, was Verspannungen im Wälzkörperkontakt entgegenwirkt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 28 mm auf. Beide Ringe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft. Das radiale Spiel im unbelasteten Zustand ist größer als bei der Normalluft CN sowie der Stufe C3. Diese Ausführung gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring gezielt aus.
Da dieses Lager ab Werk ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, enthält es keine Schmierfettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Maschinengehäuse mittels Ölumlauf, Ölbad oder extern eingebrachtem Wälzlagerfett. Eine gehäuseseitige Abdichtung schützt vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der verwendete Wälzlagerstahl sind auf diesen Temperaturbereich abgestimmt. Bei der Auslegung ist sicherzustellen, dass auch der gewählte Schmierstoff diese Temperaturen abdeckt.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt. Diese Präzisionsstufe erfüllt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinen-, Anlagen- und Getriebebau bei gewöhnlichen Rundlaufansprüchen.
NSK Deutschland GmbH
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