NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,30 € | 290,74 € |
| 5 | 30,61 € | 275,43 € |
Das Rillenkugellager 6418 von NKE Steyr bietet mit den Abmessungen 90x225x54 mm eine belastbare Lagerung für vorwiegend radiale Kräfte im Maschinenbau.
Beim Rillenkugellager 6418 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager mit standardisierten Abmessungen für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt diese Bauform neben hohen Radialkräften auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung von NKE Steyr verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt. Durch die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben eignet sich dieses Lager für Systeme mit externer Schmierung.
Dieses Radialrillenkugellager kommt typischerweise in schwer belasteten Wellenlagerungen und Industrieantrieben zum Einsatz. Durch den Außendurchmesser von 225 mm und den massiven Querschnitt nimmt das Bauteil erhebliche Kräfte auf. Konstrukteure wählen das Lager für Anlagen, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein vorhandenes Ölbad oder zentrale Schmierkreisläufe erfolgt. Der Stahlblechkäfig ist für den kontinuierlichen Einsatz unter hoher Belastung ausgelegt.
Da dieses Kugellager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine wirksame externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Das offene Design erlaubt dem Schmiermittel freien Zugang zu Laufbahnen und Wälzkörpern. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt das Lager thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen ab. Die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0 sind für einen regulären Einbau bei Standardpassungen ausgelegt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Breite von 54 mm. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Bauraum im Lagergehäuse und den passenden Wellensitz der jeweiligen Maschinenkonstruktion.
Ein offenes Rillenkugellager besitzt keine herstellerseitigen Deck- oder Dichtscheiben. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt und ungehindert in das Innere einbringen. Im Betrieb muss das Gehäuse die Abdichtung übernehmen, um das Eindringen von Feststoffpartikeln zu verhindern und Schmierstoffverluste zu vermeiden.
Die Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1 oder PN, definiert die normale Fertigungsgenauigkeit für Wälzlager. Sie umfasst fest vorgegebene Grenzabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Laufgenauigkeit. Diese Standardpräzision reicht für die überwiegende Mehrzahl aller industriellen Standardanwendungen und allgemeinen Maschinenkonstruktionen völlig aus.
Der Hersteller NKE Steyr gibt für diese Ausführung einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad an. Der formstabile Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Grenzen formbeständig. Voraussetzung ist ein passend gewählter Schmierstoff, der dieser thermischen Belastung standhält.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standardspiel im unmontierten Zustand ohne zusätzliche Kennzeichnung wie C3. Nach dem Einpressen auf Welle und Gehäuse verringert sich dieses Spiel durch das Aufweiten des Innenrings. Unter regulären Betriebsbedingungen und bei ausgeglichenem Temperaturprofil sorgt diese Auslegung für einen ruhigen Lauf.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf definiertem Abstand zueinander und verhindert deren gegenseitige Berührung. Stahlblech bietet ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit. Zudem erweist sich dieser Käfigwerkstoff gegenüber mineralischen und synthetischen Ölen sowie Fetten als unempfindlich.
NKE AUSTRIA GmbH
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