NKE
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Das einreihige Rillenkugellager MJ1.7/8 von NKE Steyr nimmt radiale Kräfte auf und besitzt die Abmessungen 47,62 x 114,3 x 26,98 mm.
Mit dem Rillenkugellager MJ1.7/8 erhalten Sie ein Wälzlager in zölliger Grundabmessung für industrielle Antriebsstränge. NKE Steyr fertigt diese Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Das einreihige Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit moderaten axialen Führungskräften in beiden Richtungen. Durch die normale Radiallagerluft eignet sich das Bauteil für Standard-Betriebsbedingungen ohne übermäßige thermische Dehnungen. Instandhalter und Konstrukteure greifen auf diese Bauform zurück, wenn Maschinenkonstruktionen mit imperialen Wellensitzen passgenau bestückt werden müssen.
Das Rillenkugellager MJ1.7/8 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Konstruktionen auf zölligen Maßen basieren. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieantrieben mit imperialen Wellenabmessungen sowie in geschlossenen Baugruppen mit externer Schmierung. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lässt es sich direkt in geschlossene Systeme wie Ölbadgetriebe oder gehäuseseitig geschmierte Lagerungen integrieren. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und hält den Reibungswiderstand im Dauerbetrieb gering.
Weil das Rillenkugellager MJ1.7/8 werkseitig ohne eigene Dichtung ausgeführt ist, dichten Sie die Lagerstelle im umgebenden Gehäuse gegen Schmutz und Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig erfordert die offene Konstruktion eine stetige Schmierstoffversorgung über externes Öl oder Schmierfett. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht es der üblichen Standardgenauigkeit für den industriellen Einsatz. Prüfen Sie vor der Montage die Wellen- und Gehäusesitze auf saubere Ausrichtung.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 47,62 mm, einen Außendurchmesser von 114,3 mm sowie eine Breite von 26,98 mm. Diese Abmessungen entsprechen der zölligen Maßreihe für Wellen mit einem Durchmesser von 1 7/8 Zoll. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus.
Offene Wälzlager eignen sich für den Einbau in geschützten Gehäusen, beispielsweise in Getrieben mit kontinuierlicher Ölschmierung. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtlippen bleibt der Drehwiderstand gering. Zudem kann das Schmiermittel ungehindert an die Laufbahnen und die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl gelangen.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen. Diese Klasse stellt den industriellen Standard dar. Sie genügt für die Mehrzahl aller Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen normale Genauigkeitsanforderungen an den Lagersitz gestellt werden.
Das Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Ringe und Wälzkörper bestehen aus temperaturbeständigem Wälzlagerstahl 100Cr6, kombiniert mit einem formstabilen Stahlblechkäfig. Stimmen Sie den eingesetzten Schmierstoff stets auf diesen Temperaturbereich und die konkrete Betriebsumgebung ab.
Die normale Radiallagerluft bietet das übliche radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für Standard-Passungskombinationen auf Welle und Gehäuse sowie für Betriebsbedingungen ohne außergewöhnliche Temperaturgefälle zwischen Innenring und Außenring.
In diesem Lager führt ein gestanzter Stahlblechkäfig die einreihige Kugelgarnitur. Der Käfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und reduziert so Verschleiß sowie Wärmeentwicklung. Stahlblechkäfige sind widerstandsfähig gegenüber Schmierstoffen und decken den gesamten Temperaturbereich des Lagers ab.
NKE AUSTRIA GmbH
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