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Das Rillenkugellager 61917 -C3 von NKE Steyr mit 85x120x18 mm gleicht durch vergrößerte C3-Lagerluft temperaturbedingte Ausdehnungen im Betrieb aus.
Das Rillenkugellager 61917 -C3 ist ein einreihiges Wälzlager in kompakter Bauweise mit 85 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig und führt die Wälzkörper im Betrieb. Als offene Variante ermöglicht dieses Lager eine direkte Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäusekonstruktion. Das Bauteil entspricht der Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für vielseitige Wellenlagerungen.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vor allem für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum, bei denen Wellen mit 85 mm Durchmesser gelagert werden. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Industriegetrieben sowie in Elektromotoren und Pumpen. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad eignet sich die Ausführung auch für thermisch beanspruchte Baugruppen. Die offene Ausführung setzt dabei ein sauberes Gehäuseumfeld voraus und bietet dafür einen ungehinderten Schmierstoffaustausch im Betrieb.
Die Bezeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das zusätzliche interne Spiel dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Lagerringe oder temperaturbedingte Differenzen zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen. Dadurch bleibt die Drehbewegung auch bei Erwärmung frei und leichtgängig.
Diese Variante wird gewählt, wenn feste Passungen am Innen- oder Außenring das Betriebsspiel nach dem Aufpressen verringern. Für den Betrieb ist eine geeignete Schmierung über externe Ölkreisläufe oder Gehäusefettfüllungen erforderlich, da das Bauteil werksseitig ohne Dichtscheiben geliefert wird.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 18 mm auf. Diese schlanke Bauform erlaubt platzsparende Lageranordnungen auf Wellen mittleren Durchmessers. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte interne Radiallagerluft im Vergleich zur Standardluftgruppe. Dieser vergrößerte Spielraum verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn starke Passungsübermaße oder thermische Dehnungen im Dauerbetrieb das radiale Spiel einengen. Dies unterstützt einen leichten Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Der Stahlblechkäfig hält die rollenden Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und reduziert Reibungseinflüsse im Lager. Durch sein geringes Eigengewicht beansprucht er wenig Raum im Lagerinneren und begünstigt den Schmierstofffluss. Zudem bleibt der Werkstoff im definierten Bereich von -20 bis +150 Grad thermisch formstabil.
Der zulässige Betriebsbereich dieses Wälzlagers erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Da keine elastomeren Dichtelemente verbaut sind, bestimmt vor allem der verwendete Schmierstoff die thermischen Einsatzgrenzen. Anwender sollten Schmieröle oder Schmierfette wählen, die für diese Betriebstemperaturen freigegeben sind.
Als offenes Lager besitzt das Modell keine integrierten Dichtungen oder Deckscheiben. Die Schmierung erfolgt über das Gehäuse, beispielsweise durch Ölumlaufschmierung, Ölbad oder eine passende Fettfüllung vor Ort. Externe Dichtungen am Gehäuse sind notwendig, um Schmierstoffverluste und Schmutzeintrag zu vermeiden.
Das Lager ist nach der Standardtoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den regulären Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinen-, Getriebe- und Elektromotorenbau und unterstützt maßhaltige Passungssitze auf Welle und Gehäusebohrung.
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