NKE
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Das Rillenkugellager 623 -2Z von NKE Steyr bietet beidseitige Blechabdeckungen bei kompakten Abmessungen von 3x10x4 mm für feinmechanische Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 623 -2Z ist ein einreihiges Miniaturwälzlager für Anwendungen mit begrenztem Bauraum. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. NKE Steyr fertigt diesen Artikel aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischem Außenring ohne Flansch. Durch die beidseitigen Deckscheiben verbleibt der Schmierstoff im Inneren, während grobe Schmutzpartikel von den Wälzkörpern ferngehalten werden.
Dieses Miniaturlager kommt überall dort zum Einsatz, wo Drehbewegungen auf kleinstem Raum gelagert werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Kleinantrieben, feinmechanischen Baugruppen und Messaufbauten mit begrenztem Einbauraum. Da die Konstruktion mit geringem Reibungswiderstand arbeitet, eignet sich die Komponente für Wellen, die gleichmäßige Drehzahlen verlangen. Durch den Außendurchmesser von 10 mm passt das Bauteil in sehr schlanke Gehäusebohrungen.
Das Nachsetzzeichen 2Z steht für zwei berührungsfreie Deckscheiben aus profiliertem Blech. Gegenüber schleifenden Gummidichtungen erzeugen diese Spaltdichtungen keine zusätzliche Reibung, was die Erwärmung im Betrieb reduziert. Das Bauteil weist die normale Radiallagerluft auf und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dieser Standard ist auf den regulären Betrieb bei Raumtemperatur ausgelegt und deckt den Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Die Hauptabmessungen betragen 3 mm Innendurchmesser (Bohrung), 10 mm Außendurchmesser und 4 mm Breite. Dank dieser genormten Miniaturmaße lässt sich das Rillenkugellager 623 -2Z bei Reparaturen oder Neukonstruktionen direkt in entsprechende Passungen auf Wellen und in Gehäusen einsetzen.
Das Kürzel 2Z bezeichnet eine beidseitige Abdeckung des Innenraums durch nichtschleifende Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Bauform schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen fester Schmutzkörper, ohne durch Reibungskontakt das Drehmoment zu erhöhen. Gleichzeitig halten die Scheiben das Schmierfett im Lager.
Normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach der Montage auf der Welle unter betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann, ohne zu klemmen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten die Bauteile aus Wälzlagerstahl ihre Formstabilität. Bei der Auslegung müssen Anwender berücksichtigen, dass das eingesetzte Schmierfett ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet sein sollte.
Sowohl die Außen- und Innenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff widersteht hohen Druckspannungen auf den Laufbahnen. Der integrierte Käfig, welcher die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand hält, ist aus Stahlblech gefertigt.
Das Modell ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was dem internationalen Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl aller industriellen und feinmechanischen Anwendungen, da sie eine verlässliche Maßhaltigkeit für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf bietet.
NKE AUSTRIA GmbH
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