NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,11 € | 1,95 € |
| 100 | 0,20 € | 1,86 € |
| 250 | 0,32 € | 1,74 € |
| 500 | 0,42 € | 1,64 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6000 -C3 von NKE Steyr bietet mit den Maßen 10x26x8 mm und vergrößerter Lagerluft zuverlässigen Lauf bei thermischer Belastung.
Das Rillenkugellager 6000 -C3 ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standardgeometrie mit 10 mm Innen- und 26 mm Außendurchmesser bei 8 mm Baubreite. Durch die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieses Lager vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. NKE Steyr fertigt das Bauteil in offener Bauform ohne integrierte Dichtungen, wodurch Schmierstoffe direkt an die Wälzkörper gelangen. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb.
Dieses einreihige Rillenkugellager kommt vorzugsweise bei rotierenden Wellen mit vorwiegender Radialbelastung und erhöhter Wärmebelastung zum Einsatz. Konstruktionen nutzen die offene Bauart besonders dann, wenn die Lagerstelle in ein geschlossenes Ölbad eingebunden ist oder eine externe Schmiermittelzufuhr vorliegt. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich das Bauteil auch für thermisch beanspruchte Einbausituationen. Anwender profitieren hierbei von der genormten Austauschbarkeit der Hauptabmessungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Spiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern fällt vor dem Einbau etwas größer aus. Dies gleicht ein radiales Einengen aus, das entsteht, wenn feste Passungen gewählt werden oder im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Wer das Rillenkugellager 6000 -C3 auswählt, beugt so einem Verspannen der Kugeln vor. Für die Fertigungsgenauigkeit gilt die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Das Wälzlager weist eine Bohrung von 10 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Breite von 8 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau auf Wellen mit zehn Millimetern Durchmesser und in passenden zylindrischen Gehäusebohrungen, ohne dass bauliche Anpassungen am Lagersitz notwendig sind.
Als offenes Lager verzichtet diese Bauform bewusst auf Dichtlippen oder Deckscheiben. Dadurch entsteht keine Reibung durch schleifende Dichtelemente. Diese Variante setzt voraus, dass die Umgebung gegen Schmutzeintritt geschützt ist oder die Lagerstelle innerhalb eines geschlossenen Schmiersystems wie einem Ölbad oder Getriebegehäuse läuft.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig bewahren in diesem Spektrum ihre mechanische Festigkeit. Bei der praktischen Auslegung sollten Sie darauf achten, dass auch der eingesetzte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Angabe C3 beschreibt eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte radiale Lagerluft. Diese Ausführung verhindert, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung der Welle oder durch feste Passungen verklemmt. Das Betriebsspiel bleibt so im laufenden Betrieb erhalten, was einem vorzeitigen Verschleiß vorbeugt.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf ihrer Laufbahn. Der Blechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und widersteht den üblichen mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb. Zudem lässt er dem Schmierstoff ausreichend Raum zur Zirkulation zwischen Kugeln und Laufbahnen.
Dieses Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsstufe definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Ringe und genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen-, Geräte- und Vorrichtungsbau.
NKE AUSTRIA GmbH
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