NKE
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Das Rillenkugellager 634 -2Z von NKE Steyr bietet kompakte Abmessungen von 4x16x5 mm und schützt durch beidseitige Deckscheiben vor Schmutzpartikeln.
Das Rillenkugellager 634 -2Z von NKE Steyr ist ein einreihiges Miniaturwälzlager für Konstruktionen mit begrenztem Bauraum. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt geringe Axialkräfte in beiden Richtungen. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Einordnung in die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich dieses Bauteil für rotierende Baugruppen im allgemeinen Maschinenbau und in feinwerktechnischen Antrieben.
Kompakte Wellen mit 4 mm Durchmesser erfordern präzise Führung auf engstem Raum. Typische Einsatzfelder finden sich in elektrischen Kleinmotoren, feinmechanischen Antrieben sowie kompakten Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Zudem arbeitet das einreihige Rillenkugellager in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad, wodurch es wechselnden thermischen Anforderungen im laufenden Betrieb standhält.
Das Kennzeichen -2Z weist auf beidseitige Deckscheiben aus Blech hin. Diese Spaltdichtungen schirmen die Wälzkörper vor festen Fremdkörpern und Staub ab. Da die Abdeckungen berührungslos ausgeführt sind, entsteht kein zusätzliches Reibmoment an den Lagerringen. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft ergibt sich ein stabiler Lauf für kompakte Baugruppen, deren zylindrischer Außenring ohne Flansch oder Nut direkt in glatte Gehäusebohrungen eingepasst wird.
Die Hauptabmessungen betragen 4 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 16 mm für den Außendurchmesser und 5 mm in der Breite. Mit diesen Werten gehört die Konstruktion zu den kompakten Miniatur-Rillenkugellagern, die vor allem in Platz sparenden Anwendungen verbaut werden.
Die Kennzeichnung -2Z steht für zwei beidseitig montierte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Spaltabdeckungen halten groben Staub oder Schmutzpartikel vom Lagerinneren fern. Sie laufen berührungslos mit und verursachen daher im Unterschied zu schleifenden Gummidichtungen keinen zusätzlichen Drehwiderstand.
Bei normaler Radiallagerluft liegt das werksseitige Radialspiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im Standardbereich für ungespannte Lagerungen. Sie ist für Betriebsbedingungen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen den Lagerringen auftreten und Passungen im üblichen Toleranzbereich verwendet werden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Bauteile aus Standard-Wälzlagerstahl ihre Werkstoffeigenschaften, sodass sich das Lager sowohl für kühle Umgebungen als auch für mäßig warme Betriebsbedingungen eignet.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser chromlegierte Stahl zeichnet sich durch hohe Härte und Belastbarkeit im Wälzkontakt aus. Der Wälzkörpersatz wird durch einen leichten Käfig aus Stahlblech auf gleichmäßigem Abstand geführt.
Das Lager ist in die Toleranzklasse P0 bzw. PN eingestuft, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen für industrielle Radialrillenkugellager im Maschinenbau und definiert eine standardisierte Maßhaltigkeit für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf.
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