SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 23,25 € | 441,91 € |
| 5 | 46,51 € | 418,65 € |
Das Rillenkugellager 6226 -2Z/C3 bietet mit 130 mm Bohrung und berührungslosen Blechdeckscheiben eine widerstandsarme Lagerung für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6226 -2Z/C3 von SKF ist für kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften ausgelegt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt diese Ausführung über einen stabilen Stahlblechkäfig sowie beidseitige Spaltdichtungen aus Blech. Die Abmessungen betragen 130 mm Innendurchmesser, 230 mm Außendurchmesser und 40 mm Baubreite. Damit eignet sich dieses Wälzlager für schwere Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Ausführung nimmt vor allem hohe Radialkräfte auf, wie sie bei schweren Wellenlagerungen auftreten. Die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring nehmen zusätzlich axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Dank der berührungslosen Abdeckscheiben entsteht im Vergleich zu schleifenden Dichtungen keine zusätzliche Reibungswärme, wodurch das Lager auch für hohe Drehzahlen ausgelegt ist. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Welle und Gehäuse ein Temperaturgefälle herrscht. Zudem verringert die C3-Luft das Risiko von Verspannungen bei festen Passungssitzen auf der Welle oder im Gehäuse. In Kombination mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) steht ein maßhaltiges Industrielager für standardisierte Lagersitze zur Verfügung.
Dieses Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von 40 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, sodass das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen eingepasst werden kann.
Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Diese bilden einen engen Dichtspalt zum Innenring, berühren diesen jedoch nicht direkt. Dadurch entsteht kein Reibungswiderstand, was höhere Drehzahlen ermöglicht und das Lagerinnere vor groben Schmutzpartikeln schützt.
Die C3-Klassifizierung weist ein größeres Radialspiel im unmontierten Zustand auf als ein Standardlager. Dies empfiehlt sich, wenn sich die Welle im laufenden Betrieb stärker erwärmt als das Gehäuse oder wenn Presssitze auf der Welle das Radialspiel nach dem Aufpressen verengen.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6, der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften bei sachgemäßer Schmierung bei.
Das Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Norm definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser, Rundheit und Planlauf und passt zu den gängigen Passungsauslegungen im industriellen Maschinenbau.
Sowohl die Kugeln als auch die Laufringe sind aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, der eine hohe Ermüdungsfestigkeit aufweist. Die Führung der Kugeln übernimmt ein robuster Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält und axiale wie radiale Bewegungen führt.
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