SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,26 € | 119,02 € |
| 20 | 12,52 € | 112,76 € |
Das Rillenkugellager 310 NR/C3 von SKF bietet mit 50 mm Bohrung, Sprengring und vergrößerter Lagerluft eine funktionale Lagerungslösung für industrielle Konstruktionen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 310 NR/C3 von SKF nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt die Hauptabmessungen 50 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser sowie 27 mm Baubreite. Durch den integrierten Stahlblechkäfig und die offene Konstruktion ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Dieser Lagertyp ist für Anwendungen mit vorwiegend radialer Belastung konzipiert, bei denen eine definierte axiale Fixierung auf engem Bauraum erforderlich ist. Die im Außenring integrierte Ringnut mit passendem Sprengring ermöglicht das Festlegen direkt im Lagersitz. Zusätzliche Gehäuseschultern oder separate Sicherungsringe können entfallen. Dank der offenen Bauweise gelangt Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen.
Das Kennzeichen NR verweist auf die Ringnut samt Sprengring, welche die axiale Fixierung im Gehäuse vereinfacht und axialen Bauraum einspart. Die Zusatzbezeichnung C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser Spielraum gleicht betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse aus. Für den Betrieb ist eine geeignete externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, da das offene Bauteil werkseitig keine Dichtelemente besitzt.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 27 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen erlauben den unkomplizierten Einbau in entsprechende Passungssitze. Der Hersteller SKF fertigt das Bauteil aus Wälzlagerstahl nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die Kombination aus Ringnut und Sprengring am Außenring dient der axialen Fixierung im Lagergehäuse. Der Sprengring stützt das Lager gegen axiale Verschiebungen ab. Konstrukteure können dadurch auf aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Distanzringe verzichten, was den Montageaufwand verringert und wertvollen axialen Bauraum einspart.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen verhindert ein Klemmen des Lagers, wenn feste Passungen gewählt werden oder merkliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auftreten.
Nein, es handelt sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können ungehindert zirkulieren. Für den dauerhaften Betrieb ist eine geeignete externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion erforderlich, um das Eindringen von Feuchtigkeit und festen Fremdkörpern zu verhindern.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Der Stahlblechkäfig und der Standard-Wälzlagerstahl tragen zur Formstabilität über dieses gesamte Temperaturfenster bei, vorausgesetzt, das eingesetzte Schmiermittel ist für die jeweiligen Betriebstemperaturen der Anlage geeignet.
Einfüllnuten im Lagerring erlauben das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern in den Lagerraum. Dies steigert die radiale Tragfähigkeit der Konstruktion. Aufgrund der Geometrie von Einfüllnuten sind solche Lager primär für hohe Radiallasten konzipiert und sollten axialen Belastungen nur in untergeordnetem Umfang ausgesetzt werden.
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