SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,90 € | 53,22 € |
Das Rillenkugellager 207 /C3 von SKF Wälzlager bietet mit 35x72x17 mm und Einfüllnuten eine hohe radiale Tragfähigkeit bei anspruchsvollen Betriebstemperaturen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 207 /C3 aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für vorwiegend radiale Belastungen konstruiert. Durch den stabilen Stahlblechkäfig und den Verzicht auf berührende Dichtungen eignet sich das offene Wälzlager für Schmieröl- oder Fettschmierung über das umgebende Gehäuse. Mit der Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) erfüllt die Komponente gängige industrielle Vorgaben für den dauerhaften Einsatz bei vorwiegend radialen Beanspruchungen.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn bei kompakten Einbaumaßen von 35 mm Innen- und 72 mm Außendurchmesser hohe Radialkräfte wirken. Die Einfüllnuten im Außenring ermöglichen die Bestückung mit einer größeren Anzahl an Wälzkörpern als bei Standard-Rillenkugellagern. Dadurch nimmt das Lager hohe Radiallasten auf. Zu beachten bleibt, dass axiale Kräfte nur in sehr begrenztem Umfang aufgenommen werden sollten, damit die Wälzkörper nicht an den Kanten der Einfüllnuten anlaufen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Anlieferungszustand. Diese Reserve wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen zu einer Ausdehnung des Innenrings führen. Für den thermischen Einsatz ist das Bauteil im Bereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort eine saubere Umgebung sowie ein geeignetes externes Dichtungskonzept gegen Schmutzeintrag.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Diese Hauptabmessungen folgen genormten Reihen für einreihige Radial-Wälzlager.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Das innere Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahn ist vor dem Einbau etwas größer gewählt, um thermische Längenausdehnungen im Betrieb oder Maßänderungen durch Presssitze auszugleichen.
Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen von zusätzlichen Wälzkörpern in das Lagerinnere. Durch die höhere Anzahl an Kugeln steigt die radiale Belastbarkeit im Vergleich zu Lagern gleicher Baugröße ohne Nuten, während die zulässige axiale Belastbarkeit sinkt.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig und das Material 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil, sofern das verwendete Schmiermittel für diese Temperaturen spezifiziert ist.
Offene Wälzlager verfügen über keine herstellerseitigen Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel, meist Fett oder Umlauföl, wird direkt über das Maschinengehäuse zugeführt, welches auch die Abdichtung gegen äußere Partikel und Feuchtigkeit übernehmen muss.
Das Modell ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Es handelt sich um die gängige Standardgenauigkeit für den industriellen Maschinenbau mit engen Maß- und Rundlauftoleranzen.
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