307 -ZNR Rillenkugellager von SKF
307 -ZNR Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 307 -ZNR

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
21 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
einseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
mit Einfüllnuten und Ringnut mit Sprengring im Außenring
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
0,48 kg
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Rillenkugellager SKF 307 -ZNR
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Rillenkugellager SKF 307 -ZNR

Das Rillenkugellager 307 -ZNR von SKF bietet mit 35x80x21 mm, Sprengring und Z-Deckscheibe eine platzsparende axiale Fixierung im Gehäuse.

Das Rillenkugellager 307 -ZNR ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 35 mm Innen- und 80 mm Außendurchmesser bei 21 mm Baubreite. Der Hersteller SKF stattet diese Bauform mit einer Ringnut samt Sprengring im Außenring aus. Eine einseitige Blechabdeckung schützt das Innere vor grobem Schmutzeintrag, während die gegenüberliegende Seite offen bleibt. Bei Konstruktionen mit definierter Einbaurichtung ermöglicht dies die direkte axiale Festlegung im Gehäuse.

Welche Besonderheiten zeichnen den Einsatz des Rillenkugellagers 307 -ZNR aus?

Der Einsatz erfolgt vor allem bei Lagerungen mit begrenztem axialem Bauraum. Durch den vormontierten Sprengring im Außenring entfallen separate Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe, da der Sprengring die axiale Festlegung übernimmt. Die Einfüllnuten im Lagerring erlauben eine höhere Wälzkörperanzahl, wodurch das Lager vorwiegend radiale Lasten aufnimmt. Für reine oder überwiegende Axialbelastungen ist die Bauart konstruktionsbedingt nicht ausgelegt.

Welche funktionellen Eigenschaften bieten Sprengring und Z-Abdeckung?

Die Kombination aus Sprengring und einseitiger Deckscheibe vereinfacht die Gehäusekonstruktion. Der Sprengring arretiert den Außenring formschlüssig in einer Ringnut der Gehäusebohrung, was die Montage erleichtert und axialer Verschiebung entgegenwirkt. Die metallische Z-Deckscheibe bildet eine berührungsfreie Spaltdichtung, die reibungsarm arbeitet. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad, deckt die Ausführung mit Stahlblechkäfig und normaler Lagerluft gängige industrielle Einsatzanforderungen ab.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 307 -ZNR?

Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 21 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Diese Maße sichern zusammen mit der ISO-Toleranzklasse Normal (P0/ABEC 1) den passgenauen Sitz auf der Welle und in der Aufnahmebohrung.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen ZNR bei diesem Lager?

Die Kennzeichnung setzt sich aus zwei Merkmalen zusammen: Der Buchstabe Z steht für eine einseitig angebrachte Deckscheibe aus Stahlblech, während NR eine Ringnut im Außenring mit bereits eingesetztem Sprengring beschreibt. Das Bauteil lässt sich dadurch direkt im Gehäuse axial sichern.

Welche Funktion haben die Einfüllnuten im Außenring?

Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen zusätzlicher Kugeln bei der Lagerfertigung. Durch die größere Anzahl an Wälzkörpern steigt die radiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen ohne Nut. Allerdings begrenzen die Nuten die zulässigen Axialkräfte, weshalb das Lager vorrangig Radiallasten aufnehmen soll.

Welcher Temperaturbereich ist für das 307 -ZNR zulässig?

Dieses Wälzlager ist für den Einsatz bei Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Der Stahlblechkäfig sowie die berührungsfreie Metalldeckscheibe bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil und behalten ihre mechanischen Eigenschaften im Dauerbetrieb bei.

Was bedeutet normale Radiallagerluft bei diesem Kugellager?

Normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene Betriebsspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Diese Ausführung ist für Standard-Passungen und gleichmäßige Temperaturverhältnisse auf Welle und Gehäuse konzipiert, sodass die Wälzkörper ohne unzulässige Vorspannung leichtgängig abrollen.

Wie unterscheidet sich die Z-Deckscheibe von einer Berührungsdichtung?

Eine Z-Abdeckung bildet einen engen Dichtspalt zum Innenring, läuft jedoch völlig berührungsfrei. Im Vergleich zu schleifenden Gummidichtungen entsteht kein zusätzliches Reibungsmoment, was höhere Drehzahlen ermöglicht. Die Deckscheibe schützt effektiv vor festen Schmutzpartikeln, dichtet jedoch nicht gegen austretende Flüssigkeiten ab.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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