SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,95 € | 18,05 € |
| 25 | 1,89 € | 17,11 € |
| 50 | 2,85 € | 16,15 € |
Das Rillenkugellager 62/22/23 von SKF bietet als offenes, einreihiges Wälzlager mit den Maßen 23x50x14 mm einen reibungsarmen Lauf für radiale Belastungen.
Beim Rillenkugellager 62/22/23 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager von SKF mit einer speziellen Bohrung von 23 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm und einer Breite von 14 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses Lager vorwiegend radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung verfügt über eine normale Radiallagerluft und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 °C. Maschinenbauer und Instandhalter greifen darauf zurück, wenn exakte Zwischenmaße auf der Welle gefordert sind.
Das Rillenkugellager 62/22/23 kommt vor allem in kompakten Wellenkonstruktionen zum Einsatz, deren Wellendurchmesser exakt 23 mm beträgt. Durch die tiefe Rillengeometrie überträgt das Bauteil primär Radialkräfte bei gleichzeitig auftretenden Axialkräften. Instandhalter nutzen diese Ausführung als passgenauen Ersatz bei Reparaturen von Maschinen mit Sonderwellenmaßen. In Kombination mit einem geschlossenen Gehäuse unterstützt die Konstruktion eine gleichmäßige Lastverteilung im kontinuierlichen Betrieb.
Als offenes Lager besitzt das Bauteil keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben, was den Reibungswiderstand auf ein Minimum reduziert. Schmierstoffe wie Öl oder Fett gelangen im geschützten Einbauraum ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt hohe Umlaufgeschwindigkeiten. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Lagerstelle bauseits durch Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt und ein passendes Schmiermittel zugeführt wird.
Mit einem Innendurchmesser von 23 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm und einer Breite von 14 mm besitzt das Bauteil eine spezielle Zwischengröße. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung, um einen maßhaltigen Sitz im Bauraum zu erreichen.
Die offene Konstruktion ohne Dichtungen minimiert das Reibmoment und erleichtert die Zufuhr von Schmierstoffen aus dem System, beispielsweise bei Ölumlaufschmierung. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtlippen bleibt die Reibungswärme gering. Die Lagerung erfordert eine externe Abdichtung über das umgebende Gehäuse, damit Schmutzpartikel und Feuchtigkeit nicht an die Laufbahnen gelangen.
Normale Radiallagerluft beschreibt das definierte Betriebsspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie gleicht betriebsbedingte thermische Ausdehnungen sowie geringe elastische Verformungen unter Normallast aus. Für standardmäßige Betriebstemperaturen und übliche Wellenpassungen bietet diese Auslegung ein ausgewogenes Verhältnis aus Laufruhe und Stabilität.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 °C. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten Werkstoff und Käfig ihre mechanische Festigkeit. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Spezifikation auf das tatsächliche Temperaturfeld und die Umgebungsbedingungen der jeweiligen Anwendung abgestimmt ist.
Die Klassifizierung P0 (entsprechend ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß- und Lauffehler nach internationalen Normen. Sie reicht für allgemeine Maschinenbauanwendungen vollkommen aus und sichert die Austauschbarkeit des Lagers. Höhere Präzisionsklassen sind nur bei außergewöhnlichen Anforderungen an Rundlauf und Drehzahlen erforderlich.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufrille und verhindert deren gegenseitige Berührung. Seine leichte Bauweise trägt zu einem reibungsarmen Lauf bei. Zudem zeigt sich das Material unempfindlich gegenüber gängigen Schmiermitteln auf Mineralölbasis sowie den spezifizierten Temperaturen bis +120 °C.
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