SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,95 € | 18,01 € |
| 25 | 1,90 € | 17,06 € |
| 50 | 2,84 € | 16,12 € |
Das Rillenkugellager 6208 /C4 von SKF bietet mit 40x80x18 mm und stark vergrößerter Lagerluft thermischen Spielraum für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6208 /C4 von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl mit 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben eignet sich dieses Wälzlager für Schmieröl- oder Schmierfettbetrieb im Gehäuse. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Die Ausführung zeichnet sich durch die stark vergrößerte Radiallagerluft C4 aus, die das Betriebsspiel bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring aufrechterhält.
Das Rillenkugellager 6208 /C4 bewährt sich überall dort, wo im laufenden Betrieb erhebliche Wärme entsteht oder starke Passungsübermaße wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Antriebssystemen mit hohen Betriebstemperaturen und starken Wellenausdehnungen. Weil das offene Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, nimmt es vorwiegend Radialkräfte und moderate Axialkräfte auf.
Konstrukteure nutzen die offene Bauweise besonders in geschlossenen Getriebegehäusen, da der Schmierstoff ungehindert zu den Laufbahnen gelangt und die Wärme effektiv abführt.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die deutlich über dem normalen Betriebsspiel und der Klasse C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel beugt Verspannungen und Klemmen bei Erwärmung der Welle oder durch feste Presssitze vor. Da dieses Modell ohne Flansch und ohne Dichtungen ausgeführt ist, sind im Gehäuse eine externe Abdichtung gegen Schmutz sowie eine kontinuierliche Schmiermittelversorgung erforderlich.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 18 mm entspricht dieses Kugellager der genormten Baureihe 6208. Sowohl die Innen- und Außenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Toleranzen entsprechen der Standardklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Eine stark vergrößerte Lagerluft wie C4 ist erforderlich, wenn durch hohe Betriebstemperaturen eine ungleiche Wärmeausdehnung von Welle und Gehäuse entsteht. Auch straffe Passungen verringern das anfängliche Lagerspiel nach dem Einbau spürbar. Das C4-Spiel trägt dazu bei, dass die Wälzkörper unter Last leichtgängig abrollen, ohne dass unzulässige Vorspannungen auftreten.
Da diese Ausführung keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben besitzt, ist ab Werk kein Schmierfett enthalten. Sie können das Lager flexibel über den Gehäuseölkreislauf oder mit anwendungsspezifischem Schmierfett versorgen. Die offene Konstruktion erlaubt einen stetigen Schmierstoffaustausch, verlangt jedoch ein sauberes Gehäuseumfeld und geeignete externe Dichtungen zum Schutz vor Verunreinigungen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der formstabile Stahlblechkäfig sowie die Ringe aus 100Cr6 behalten in diesem thermischen Bereich ihre geforderte Maßhaltigkeit. Bei der Auswahl des passenden Schmiermittels sollten Sie darauf achten, dass dessen Viskosität und thermische Beständigkeit auf die konkreten Einsatztemperaturen Ihrer Anlage abgestimmt sind.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf der Kreisbahn und hält den Abstand zwischen den Kugeln konstant. Gegenüber massiven Ausführungen weist er ein geringes Eigengewicht auf, was das Trägheitsmoment reduziert. Zudem ist Stahlblech widerstandsfähig gegen mechanische Erschütterungen und deckt den vollen Temperaturbereich des Lagers bis +150 Grad ab.
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