FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,93 € | 131,59 € |
| 20 | 13,85 € | 124,67 € |
Das Rillenkugellager 6220 -Z-C4 von FAG bietet mit den Maßen 100x180x34 mm und Lagerluft C4 stabilen Lauf bei erhöhter Betriebstemperatur.
Das einreihige Rillenkugellager 6220 -Z-C4 von FAG nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und eignet sich dank seiner Konstruktion für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 34 mm gehört dieses Wälzlager zu den groß dimensionierten Bauteilen im Maschinenbau. Die einseitige Blechdeckscheibe schützt das Innere vor groben Partikeln, während die offene Seite eine gezielte Nachschmierung über das Gehäuse ermöglicht.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit starker Wärmeentwicklung oder Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse. Der Lagertyp kommt typischerweise bei Wellenlagerungen zum Einsatz, die höheren thermischen Einflüssen ausgesetzt sind. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad arbeitet das einreihige Lager auch unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen stabil. Die einseitige Z-Deckscheibe hält Schmutz ab, ohne zusätzliche Reibung oder Wärme im Wälzkörperbereich zu erzeugen.
Die Kennzeichnung C4 bezeichnet ein radiales Lagerspiel, das über der Standard-Lagerluft liegt. Dieses vergrößerte Spiel ist erforderlich, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse das radiale Betriebsspiel nach dem Einbau verringern oder hohe Betriebstemperaturen zu einer ungleichen Materialausdehnung führen. Ohne ausreichende Lagerluft könnte das Lager im warmen Zustand verspannen, was zu Heißlauf und vorzeitigem Verschleiß führt. Vor dem Einbau sind daher die Passungsverhältnisse und der erwartete Temperaturgradient zu prüfen.
Das Rillenkugellager 6220 -Z-C4 besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 34 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung Z steht für eine einseitig angebrachte, berührungslose Deckscheibe aus profiliertem Blech. Diese Scheibe schirmt das Lagerinnere vor grobem Schmutzeintrag ab, erzeugt jedoch kein Reibungsmoment. Über die offene Rückseite lässt sich das Wälzlager bei Bedarf direkt im Einbauraum mit Schmierstoff versorgen.
Die Lagerluftklasse C4 liegt über der normalen Lagerluft und über der Stufe C3. Sie gleicht thermische Dehnungen aus, wenn die Welle während des Betriebs heißer wird als das umgebende Gehäuse. Zudem wirkt die größere Lagerluft einem Klemmen der Wälzkörper bei besonders festen Passungssitzen entgegen.
Der zulässige Temperaturbereich für diese Lagerausführung reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die metallischen Lagerkomponenten und das Lagerspiel ihre mechanische Funktion. Bei der Auswahl des passenden Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Lager ist eine teilabgedichtete Variante. Eine Gehäuseseite ist durch die feste Blechdeckscheibe abgedeckt, während die gegenüberliegende Seite offen bleibt. Diese Bauform verbindet grundlegenden Partikelschutz auf der Sichtseite mit der Möglichkeit, das Lager von der Gegenseite her in das Schmiersystem der Maschine einzubinden.
Als Radial-Wälzlager nimmt die Baureihe 6220 vorrangig Kräfte auf, die senkrecht zur Wellenachse wirken. Durch die tiefen Laufbahnrillen im Innen- und Außenring kann das einreihige Kugellager zusätzlich mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen, was die Führung rotierender Wellen erleichtert.
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