6201 -2Z/VA228 Rillenkugellager von SKF
6201 -2Z/VA228 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6201 -2Z/VA228

Technische Daten
 
Innendurchmesser
12 mm
Außendurchmesser
32 mm
Breite
10 mm
Material
manganphosphatierte Ringe
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Graphitkäfig
Lagerluft
sehr stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
manganphosphatierte Wälzkörper
Temperaturbereich
-150 bis +350 °C
Gewicht
0,038 kg
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Rillenkugellager SKF 6201 -2Z/VA228
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Rillenkugellager SKF 6201 -2Z/VA228

Das Rillenkugellager 6201 -2Z/VA228 von SKF bietet mit 12x32x10 mm, Graphitkäfig und manganphosphatierten Ringen eine Lösung für extreme Temperaturen bis +350 Grad.

Mit dem Rillenkugellager 6201 -2Z/VA228 erhalten Sie ein einreihiges Radialkugellager von SKF, das für thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen konzipiert ist. Die kompakten Hauptabmessungen mit einer 12 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite entsprechen der Standard-Baureihe 6201. Das Besondere liegt in der Werkstoffkombination: Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper sind manganphosphatiert. Zusammen mit einer werkseitigen Schmierung durch Sonderfett und dem integrierten Graphitkäfig deckt dieses Wälzlager einen Temperaturbereich von -150 bis +350 Grad ab.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6201 -2Z/VA228?

Dieses Speziallager empfiehlt sich primär für Anlagen, in denen konventionelle Schmierstoffe versagen oder starke thermische Schwankungen herrschen. Typische Einsatzbereiche umfassen thermische Behandlungsanlagen, Industrieöfen sowie Umgebungen mit extremen Tieftemperaturen. Die sehr stark erhöhte Radiallagerluft gleicht thermische Ausdehnungen von Welle und Gehäuse aus, sodass die Wälzkörper beweglich bleiben. Dank der beidseitigen Abdeckung ist der Innenraum gegen groben Schmutzeintrag geschützt, was dazu beiträgt, Wartungsintervalle in schwer zugänglichen Maschinen zu verlängern.

Welche Rolle spielen Graphitkäfig und Manganphosphatierung?

Bei der Auslegung thermisch belasteter Lagerstellen kommt es auf die Reibungspartner an. Der Graphitkäfig setzt im Betrieb feine Schmierpartikel frei und wirkt in Kombination mit dem Sonderfett als Trockenschmierstoff bei hohen Betriebstemperaturen. Die Manganphosphatierung von Innenring, Außenring und Wälzkörpern verbessert den Verschleißschutz sowie die Notlaufeigenschaften. Da das Lager in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 ohne Flansch oder Nut am Außenring gefertigt ist, lässt es sich problemlos in genormte zylindrische Gehäusebohrungen montieren.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6201 -2Z/VA228?

Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm sowie eine Breite von 10 mm. Der zylindrische Außenring kommt ohne Nut oder Flansch aus. Durch diese standardisierten Maße passt die Hochtemperaturvariante in herkömmliche Lagersitze der Bauform 6201.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager spezifiziert?

Die Ausführung -2Z/VA228 deckt einen Einsatzbereich von -150 bis +350 Grad ab. Diese extreme Spanne wird durch temperaturbeständige Manganphosphatierung, einen Graphitkäfig und spezielles Sonderfett erreicht. Dadurch eignet sich das Lager sowohl für kältetechnische Systeme als auch für hitzeintensive Industrieöfen.

Was bedeutet die sehr stark erhöhte Radiallagerluft?

Die sehr stark erhöhte Radiallagerluft kompensiert die thermische Dehnung von Innenring, Außenring und Wälzkörpern bei Temperaturen von bis zu +350 Grad. Sie dient dazu, ein Klemmen der Wälzkörper im Betrieb zu verhindern und den Rundlauf auch unter starker Wärmeeinwirkung aufrechtzuerhalten.

Welche Funktion übernimmt die beidseitige Abdeckung?

Die beidseitigen metallischen Deckscheiben bilden eine berührungslose Spaltdichtung. Sie hindern grobe Partikel und Schmutz am Eindringen in die Laufbahnen, halten die Schmierstofffüllung im Lagerinneren und erzeugen dabei kein zusätzliches Reibungsmoment, was den Leichtlauf unterstützt.

Warum sind Ringe und Wälzkörper manganphosphatiert?

Die Manganphosphatierung dient dem Schutz vor Korrosion und erhöht die Beständigkeit gegen adhäsiven Verschleiß. Bei hohen Einsatztemperaturen, bei denen Standardöle verdampfen, unterstützt diese Oberflächenbehandlung die Notlaufeigenschaften und vermindert Reibverschleiß zwischen den Kugeln und den Laufringen.

Welcher Toleranzklasse entspricht dieses Wälzlager?

Das Lager wird nach der Toleranzklasse P0 (PN) beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau und erleichtert den passgenauen Einbau auf regulär bearbeiteten Wellen sowie in Standard-Gehäusebohrungen, ohne dass aufwendige Sonderpassungen erforderlich sind.

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