FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 158,14 € | 3.004,70 € |
| 3 | 316,29 € | 2.846,55 € |
Das Rillenkugellager 6064 -M-C3 von FAG bietet mit den Maßen 320x480x74 mm, Messingkäfig und vergrößerter Lagerluft hohe Betriebssicherheit im industriellen Großmaschinenbau.
Das einreihige Rillenkugellager 6064 -M-C3 ist ein offenes Großwälzlager für vorwiegend radiale Belastungen in anspruchsvollen Industrieanlagen. Mit einer Innenbohrung von 320 mm, einem Außendurchmesser von 480 mm und einer Breite von 74 mm nimmt die Konstruktion gleichzeitig moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist dieses Modell von FAG mit einem massiven Messingkäfig sowie einer leicht erhöhten Radiallagerluft C3 ausgestattet, die thermische Ausdehnungen im Betrieb ausgleicht.
Durch die beachtlichen Dimensionen kommt dieses Großlager vor allem im schweren Maschinenbau, in Industriegetrieben und schweren Antriebswellen zum Einsatz. Konstruktionen mit kontinuierlicher Schmierung profitieren von der offenen Bauweise, da Schmiermittel ungehindert zirkulieren können. Der Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Daher eignet sich die Ausführung für Umgebungen mit ausgeprägter Wärmeentwicklung, in denen Standarddichtungen thermisch an ihre Grenzen stoßen würden.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen formstabilen Massivkäfig aus Messing, der Wälzkörper bei Vibrationen und raschen Drehzahländerungen präzise führt. Gegenüber Stahlblechkäfigen zeigt Messing vorteilhafte Notlaufeigenschaften bei Schmierstoffmangel. Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin. Sie verhindert, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungen auf Welle und Gehäuse verspannt. Stimmen Sie zudem die Normaltoleranz P0 auf Ihre Lagersitzflächen ab.
Dieses Großwälzlager besitzt eine Bohrung von 320 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 480 mm sowie eine Baubreite von 74 mm. Der Außenring verfügt über keine Nuten oder Flansche, wodurch sich das Lager passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Der durch das Kurzzeichen M ausgewiesene Messingkäfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert deren gegenseitige Reibung. Im Vergleich zu Standardkäfigen aus Blech zeichnet sich Messing durch hohe Festigkeit, Vibrationsdämpfung und gute Gleiteigenschaften aus, was bei großen rotierenden Massen vorteilhaft ist.
Die Bezeichnung C3 steht für eine radial vergrößerte Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Wenn sich der Innenring durch Wellenerwärmung stärker ausdehnt als der Außenring oder feste Passungen montiert werden, verbleibt ausreichend Betriebsspiel. Dies trägt dazu bei, thermische Verspannungen zu vermeiden und das Wälzlager vor vorzeitigem Verschleiß zu bewahren.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben handelt, erfordert das Bauteil eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt über das umliegende Gehäusesystem, meist mittels Öl- oder Nachschmiersystemen, die für den Temperaturbereich bis +200 Grad Celsius ausgelegt sind.
Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und des Messingkäfigs deckt die Konstruktion Einsatztemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ab. Die Materialstabilität sorgt auch bei anhaltend erhöhten Betriebstemperaturen für eine verlässliche Maßhaltigkeit im Dauerbetrieb von Industriegetrieben und Großanlagen.
Die Toleranzklasse P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) markiert die industrielle Standard-Genauigkeit für Maß- und Laufformen bei Wälzlagern. Sie eignet sich für klassische Anforderungen im allgemeinen Großmaschinenbau und lässt sich problemlos mit üblichen gefertigten Passungen auf Wellen und in Lagergehäusen kombinieren.
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