FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,21 € | 193,95 € |
| 5 | 20,42 € | 183,74 € |
Das Rillenkugellager 6413 -M-C4 von FAG Wälzlager mit 65x160x37 mm bietet vergrößerte C4-Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6413 -M-C4 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager zur Aufnahme radialer Kräfte sowie axialer Belastungen in beiden Richtungen. FAG Wälzlager fertigt diese Ausführung mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 37 mm. Die vergrößerte Lagerluft C4 dient dazu, Wärmedehnungen zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede auftreten.
Dieser Lagertyp kommt in Lagerstellen zum Einsatz, bei denen im laufenden Betrieb merkliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Durch die einreihige Konstruktion nimmt das Bauteil Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad unterstützt den Einsatz in thermisch anspruchsvollen Industrieumgebungen, in denen eine Standardlagerluft an Grenzen stoßen kann.
Die interne Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Die Ausführung C4 ist größer dimensioniert als die normale Lagerluft und die Stufe C3. Feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse verringern das Lagerspiel bei der Montage. Zudem dehnt die betriebliche Erwärmung die Welle häufig stärker aus als das Gehäuse. Das vergrößerte Ausgangsspiel trägt dazu bei, dass die Kugeln auch unter thermischer Ausdehnung freigängig in der Laufbahn abrollen.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Baubreite von 37 mm benötigt das Lager einen entsprechenden Bauraum in der Gehäusebohrung sowie auf der Welle. Diese Abmessungen müssen exakt mit der Anschlusskonstruktion übereinstimmen.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine interne radiale Lagerluft, die über dem Normalwert und über der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte Spiel dient dazu, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungssitze das Lager radial verengen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Werkstoffe ihre Formstabilität. Bei der Konstruktion der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Ein einreihiges Rillenkugellager nimmt vorwiegend radiale Belastungen senkrecht zur Welle auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring eignet es sich gleichzeitig zur Übertragung axialer Kräfte in beiden Längsrichtungen, was eine kombinierte Lagerbelastung ermöglicht.
Im Betrieb erwärmt sich die rotierende Welle oft stärker als das umgebende Gehäuse, wodurch sich der Innenring ausdehnt und das radiale Spiel verringert. Die Lagerluft C4 gleicht diesen Effekt aus und verhindert, dass die Kugeln zwischen den Laufbahnen klemmen.
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