FAG
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Das Rillenkugellager 16036 -C4 von FAG bietet mit 180x280x31 mm und erhöhter Lagerluft C4 verlässlichen Rundlauf bei thermischer Belastung.
Das Rillenkugellager 16036 -C4 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für industrielle Großantriebe und schwere Wellenlagerungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses Modell primär radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Hauptabmessungen betragen 180 mm Bohrungsdurchmesser, 280 mm Außendurchmesser und 31 mm Baubreite. Durch die Auslegung mit der erweiterten Radialluftklasse C4 eignet sich die Ausführung speziell für Betriebsbedingungen mit Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring.
Das Rillenkugellager 16036 -C4 eignet sich für Großmaschinen, Getriebe und schwere Antriebe, bei denen Wellen mit 180 mm Durchmesser gelagert werden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Konstruktion bewährt sich bei moderater axialer und hoher radialer Belastung, wenn Wärmeentwicklung oder Passungseinflüsse das Betriebsspiel der Wälzkörper verringern.
Die Lagerluft C4 ist erforderlich, wenn starke Erwärmung der Welle oder feste Passungen das Radialspiel im Lauf verengen. C4 liegt oberhalb der normalen Lagerluft und der Klasse C3. Sie trägt dazu bei, dass sich Wälzkörper und Laufbahnen unter thermischer Ausdehnung nicht verspannen. Konstrukteure wählen diese erhöhte Lagerluftklasse gezielt aus, um auch bei deutlichen Temperaturunterschieden zwischen Gehäuse und Welle einen freien Lauf der Wälzkörper zu unterstützen.
Mit einem Innendurchmesser von 180 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 31 mm entspricht dieses Rillenkugellager den genormten Hauptabmessungen dieser Baugröße. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf Passgenauigkeit zu diesen Anschlussmaßen.
Die Nachsetzkennzeichnung C4 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und über der Klasse C3 liegt. Dieses Spiel kompensiert thermische Ausdehnungen bei Erwärmung der Welle sowie feste Passungen an Innen- oder Außenring. Es beugt einem Klemmen der Wälzkörper im betriebswarmen Zustand gezielt vor.
Ausgelegt ist das Wälzlager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 seine Formstabilität. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die im Betrieb auftretenden Temperaturen innerhalb dieser Grenzen freigegeben ist.
Die Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Chromstahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Formbeständigkeit unter zyklischer Beanspruchung aus. Der Werkstoff bildet die solide Basis für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Maschinenbau und in der schweren Antriebstechnik.
Ein einreihiges Rillenkugellager nimmt vorrangig hohe radiale Belastungen auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das Bauteil zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen. Dadurch eignet sich dieser Lagertyp für Festlager- oder Loslageranordnungen in vielfältigen industriellen Konstruktionen.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle ein passendes Gehäusedichtungskonzept sowie eine geeignete Schmierstoffversorgung. Sie können je nach Betriebsdrehzahl und Einsatzumgebung mit Öl oder Wälzlagerfett schmieren. Stimmen Sie die Nachschmierfristen und Schmierstoffmengen auf die thermischen Bedingungen ab.
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