SKF
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Das stromisolierte Rillenkugellager 6318 /C3VL0241 von SKF bietet mit den Maßen 90x190x43 mm Schutz vor schädigendem Stromdurchgang.
Das Rillenkugellager 6318 /C3VL0241 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 43 mm nimmt dieses Modell Radial- und Axialkräfte auf. Als offenes Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt es über einen Stahlblechkäfig. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Dieses Wälzlager dient vor allem dem Einsatz in elektrischen Maschinen, bei denen elektrische Spannungen auftreten können. Durch die Beschichtung beugt die Ausführung Schäden durch Stromdurchgang an den Laufbahnen und Wälzkörpern vor. Typische Einsatzfelder finden sich in größeren Elektromotoren und Generatoren. Das offene Bauteil erlaubt eine flexible Schmierstoffversorgung über das umgebende System, während die einreihige Konstruktion für hohe Drehzahlen und Führung der Welle sorgt.
Die Kennzeichnung VL0241 verweist auf eine elektrisch isolierende Beschichtung der Außenflächen des Außenrings, die Spannungen bis 1000 Volt standhält. Dies trägt zum Schutz vor Riffelbildung und vorzeitigem Ermüden der metallischen Komponenten bei. Ergänzend gleicht die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 betriebsbedingte Wärmeausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring aus. Konstruktiv erfordert das offene Lager eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 43 mm. Diese genormten Hauptabmessungen entsprechen der metrischen Baureihe 6318. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 ermöglicht einen passgenauen Sitz auf der Welle sowie im umgebenden Lagergehäuse.
Die Kennzeichnung VL0241 steht für eine elektrische Isolierung an den Außenflächen des Außenrings. Diese Spezialbeschichtung widersteht elektrischen Gleich- und Wechselspannungen bis zu 1000 Volt. Sie dient dazu, schädigenden Stromdurchgang über die Wälzkörper zu hemmen, wodurch das Risiko von Funkenerosion und Schmierstoffschäden in Elektromotoren sinkt.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen gewählt werden. Das verbleibende Betriebsspiel verhindert ein Verspannen der Wälzkörper und trägt zu einem reibungsarmen Lauf bei.
Für dieses Wälzlager ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Da es sich um ein offenes Lager aus Standard-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig handelt, bestimmen der gewählte Schmierstoff sowie externe Einflüsse die thermische Belastbarkeit im laufenden Betrieb. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten Werkstoff und Beschichtung ihre mechanischen Eigenschaften.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, verfügt das Bauteil über keine werkseitige Fettfüllung. Das Wälzlager muss bei der Montage mit einem geeigneten Schmierfett oder über einen Ölkreislauf geschmiert werden. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um das Schmiermittel im Lager zu halten und Schmutz fernzuhalten.
Innenring, Außenring und Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Der Käfig besteht aus profiliertem Stahlblech, das die Wälzkörper führt. Die Außenfläche des Außenrings ist zusätzlich mit einer isolierenden Schicht versehen, während der Außenring selbst ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist.
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