NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,52 € | 351,74 € |
| 5 | 37,03 € | 333,23 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6322 von NSK (110x240x50 mm) ist ein offenes Wälzlager für kombinierte radiale und axiale Lasten im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6322 entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 führt dieses einreihige Lager rotierende Wellen bei hohen mechanischen Beanspruchungen. Mit 110 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 50 mm Breite nimmt die Geometrie hohe Radialkräfte und beidseitige Axialkräfte auf. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich das Lager bündig in Gehäusebohrungen montieren.
Dieses Lager nimmt vorrangig hohe Radiallasten sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch den formstabilen Stahlblechkäfig laufen die Wälzkörper geführt in den tiefen Laufrillen. Die Konstruktion ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt und eignet sich für Lagerungsstellen mit bauseitiger Schmierstoffzufuhr über Öl oder Fett.
Weil das Rillenkugellager 6322 ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, muss die Lagerstelle durch externe Dichtelemente vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden. Gleichzeitig ermöglicht der offene Aufbau den direkten Austausch von Schmiermitteln im Betrieb. Die normale Radiallagerluft ist auf übliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass Verspannungen bei sachgerechter Montage vermieden werden.
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 50 mm benötigt das Lager einen definierten Bauraum. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in zylindrischen Gehäusebohrungen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Ringe und Kugeln aus Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Form, sofern ein geeigneter Schmierstoff für die jeweilige Temperatur gewählt wird.
Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben, wodurch Schmiermittel aus dem Gehäusekreislauf direkt an die Wälzkörper gelangt. Diese Bauart verringert Reibungsverluste gegenüber schleifenden Dichtungen und erleichtert die kontinuierliche Schmierstoffversorgung sowie das Nachschmieren im Betrieb.
Die Angabe bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Innenring, Außenring und Kugeln vor dem Einbau. Die normale Lagerluft gleicht die radiale Einengung aus, die beim Aufpressen der Lagerringe auf Welle und Gehäuse sowie durch betriebliche Erwärmung entsteht.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert deren Berührung beim Abrollen. Durch sein geringes Gewicht und die mechanische Elastizität begünstigt der Käfig eine gleichmäßige Lastverteilung im Lager sowie ein ruhiges Laufverhalten.
Mit der Toleranzklasse P0/PN, die der Klassifizierung ABEC 1 entspricht, bietet das Lager die im allgemeinen Maschinenbau übliche Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Voraussetzung für den vibrationsarmen Lauf ist eine passende Bearbeitung der Lagersitze auf der Welle und im Gehäuse.
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