FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,04 € | 133,92 € |
| 20 | 14,09 € | 126,87 € |
Das Rillenkugellager 6022 -2Z von FAG ist ein einreihiges Wälzlager mit 110 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und beidseitigen Deckscheiben.
Das Rillenkugellager 6022 -2Z von FAG nimmt als Radialkugellager vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die Hauptabmessungen von 110 mm Innendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite passt dieses Lager in standardisierte Gehäuse. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der tiefen Laufrille. Das Bauteil eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad.
Dieses einreihige Rillenkugellager nimmt radiale und moderate axiale Führungskräfte in rotierenden Wellenanordnungen auf. Die Konstruktion ohne Flansch oder Nut am Außenring erlaubt einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen. Die Ausführung in Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich für industrielle Konstruktionen mit normaler Rundlaufgenauigkeit. Die beidseitige Spaltdichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln, während das Bauteil reibungsarm rotiert.
Die Kennzeichnung 2Z bzw. ZZ steht für zwei berührungsfreie Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Gegenüber schleifenden Dichtungen erzeugen diese Spaltdichtungen keinen zusätzlichen Reibungswiderstand und begrenzen die Temperaturentwicklung bei hohen Drehzahlen. Die normale Radiallagerluft ist auf übliche Passungen und Betriebstemperaturen zwischen -30 und +120 Grad abgestimmt. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit von Welle und Gehäuse, um ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden.
Mit 110 mm Innendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite entspricht die Ausführung den genormten Hauptabmessungen einreihiger Lager. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Zwei beidseitig eingepresste Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech kennzeichnen die Ausführung 2Z. Diese Scheiben bilden einen berührungsfreien Dichtspalt zur Innenringschulter. Sie halten Schmutzpartikel ab und vermindern den Schmierstoffaustritt, ohne durch Reibungskontakt zusätzliche Wärme zu erzeugen.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und mechanischen Kennwerte. Für Einsätze außerhalb dieses Rahmens sind gesonderte Werkstoff- und Schmiermittelausführungen erforderlich.
Das standardmäßige Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand definiert die normale Lagerluft. Diese Auslegung ist auf übliche Passungen abgestimmt, sodass nach dem Aufpressen auf die Welle das erforderliche Betriebsspiel für den Drehlauf erhalten bleibt.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert deren gegenseitigen Kontakt. Die Blechausführung zeichnet sich durch geringes Eigengewicht aus, ist beständig gegenüber standardmäßigen Schmierfetten und deckt Betriebstemperaturen bis +120 Grad ab.
Standardisierte Maß- und Rundlauftoleranzen nach ISO sind durch die Toleranzklasse P0 festgelegt, die auch der Kennzeichnung ABEC 1 entspricht. Sie deckt reguläre Anforderungen im Maschinenbau ab, ohne dass spezielle Feinpassungen an Welle oder Gehäuse nötig sind.
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