ZEN
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Das Rillenkugellager 6200 -C3 von ZEN verbindet die kompakten Maße 10x30x9 mm mit erweiterter C3-Lagerluft für anspruchsvolle Radiallasten bei thermischer Ausdehnung.
Das einreihige Rillenkugellager 6200 -C3 von ZEN ist für vorwiegend radiale Belastungen konstruiert. Ohne integrierte Dichtscheiben empfiehlt sich die offene Bauform für geschlossene Bauräume mit externem Schmierkreislauf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem leichten Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Mit einer Bohrung von 10 mm, 30 mm Außendurchmesser und 9 mm Breite lässt sich das Bauteil passgenau in kompakte Gehäuse integrieren.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo kompakte Wellenlagerungen Radialkräfte aufnehmen und geringe Axialkräfte in beide Richtungen abstützen müssen. Typische Einsatzorte finden sich in Getrieben und kompakten Antriebseinheiten. Da das Lager offen ausgeführt ist, gelangt Schmiermittel wie Öl oder Fließfett ungehindert an die Wälzkörper. Dies begünstigt Anwendungen mit zentraler Ölbadschmierung. Zugleich bleibt das Reibmoment gering, da keine schleifenden Dichtlippen den Rundlauf beeinflussen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Diese Eigenschaft gleicht Maßänderungen aus, wenn der Innenring im Betrieb wärmer wird als der Außenring oder wenn feste Passungen die Lagerringe aufweiten. Ohne dieses zusätzliche Spiel könnte das Lager unter Temperatureinfluss klemmen. Bei der Auslegung sind daher die Betriebsbedingungen sowie das Schmierkonzept abzustimmen. Entsprechend der genormten Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Bauteil standardisierten Passungssitzen.
Dieses einreihige Kugellager von ZEN verfügt über eine 10 mm Bohrung, einen Außendurchmesser von 30 mm und 9 mm Breite. Seine Besonderheit liegt in der vergrößerten C3-Lagerluft, die temperaturbedingte Ausdehnungen im Betrieb ausgleicht. Die Fertigung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl trägt zur Formstabilität im definierten Temperaturbereich bei.
Offene Lager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch Schmierstoffe wie Öl ungehindert an Kugelreihen und Laufbahnen fließen können. Zudem entfällt der Reibungswiderstand berührender Dichtlippen, was die Reibung im Betrieb verringert. Der Einbau empfiehlt sich in geschützten Maschinengehäusen, die das Lager vor Verschmutzung abschirmen.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte interne Radiallagerluft im Vergleich zum Standardmaß. Diese Bauweise mindert das Risiko eines Verspannens der Wälzkörper, falls Betriebs- oder Umgebungstemperaturen bis +150 Grad zu unterschiedlicher Wärmedehnung von Innenring, Welle und Gehäuse führen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne maßhaltig. Die tatsächliche Temperaturgrenze im Dauereinsatz hängt maßgeblich von der thermischen Stabilität des gewählten Schmierstoffs ab.
ZEN fertigt das Bauteil in der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Normtoleranz definiert eine einheitliche Maß- und Laufgenauigkeit für standardisierte Wellen- und Gehäusesitze. Dadurch kommt das Kugellager für industrielle Serienanwendungen ohne besondere Feintoleranzanforderungen infrage.
Da das Lager werksseitig ungekapselt ist, erfordert es bei der Montage oder über das Maschinensystem eine passende Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl. In geschlossenen Gehäusen erfolgt die Versorgung häufig über ein Ölbad, während bei Fettschmierung eine regelmäßige Nachschmierung je nach Einsatzintervall einzuplanen ist.
ZEN (SHANGHAI) TRADING CO.,LTD
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