ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager R188 von ZEN bietet mit kompakten Maßen von 6,35 x 12,7 x 3,175 mm eine reibungsarme Lösung für feinmechanische Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager R188 ist ein einreihiges Miniaturwälzlager nach zölligen Abmessungen, das vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen aufnimmt. Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, was zu einer hohen Formstabilität unter Belastung beiträgt. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt einen ruhigen Lauf. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 erfüllt dieses Bauteil gängige Industrieanforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit.
Kompakte Bauräume in feinmechanischen Vorrichtungen und kleinen Wellenantrieben bilden das Einsatzgebiet für diese Baugröße. Da die Bohrung 6,35 mm und der Außendurchmesser 12,7 mm betragen, passt das Lager in Konstruktionen mit zölligen Achsen. Die offene Konstruktion ermöglicht die freie Zirkulation extern zugeführter Schmierstoffe, wodurch sich das Wälzlager für Anwendungen mit Ölbad- oder Nebelschmierung empfiehlt. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad behalten die Komponenten ihre Funktionseigenschaften.
Die Ausführung ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erzeugt kein nennenswertes Reibungsmoment an Dichtlippen. Diese Bauweise eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen das Gehäuse bereits Schutz gegen Schmutzeintrag bietet. Da ab Werk kein Dichtelement den Innenraum verschließt, erfordert das Lager vor Inbetriebnahme eine anwendungsspezifische Schmierung mit Öl oder Fett. Mit normaler Radiallagerluft gefertigt, eignet sich die Komponente für Standardpassungen ohne thermische Spreizung zwischen Welle und Gehäuse.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 6,35 mm, einen Außendurchmesser von 12,7 mm und eine Breite von 3,175 mm. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch lässt sich das Wälzlager direkt in glatte Gehäusebohrungen einpassen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Diese Auslegung dient dem reibungsarmen Lauf unter normalen Betriebsbedingungen, wenn keine außergewöhnlichen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring vorliegen und marktübliche Wellenpassungen genutzt werden.
Ein Stahlblechkäfig zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Er führt die Wälzkörper präzise in der Laufrille und verhindert deren gegenseitige Berührung. Zudem eignet sich der Werkstoff für Betriebstemperaturen innerhalb der spezifizierten Spanne von -20 bis +150 Grad.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine werkseitige Schmierfettfüllung und keine Dichtscheiben. Vor der Inbetriebnahme muss das Bauteil mit einem für den Anwendungsfall geeigneten Schmieröl oder Wälzlagerfett versehen werden. Das Gehäuse sollte das Lager vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit schützen.
Sowohl die massiven Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieses durchgehärtete Material zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit, Verschleißarmut und hohe Dauerfestigkeit im Wälzkontakt aus.
Diese Einstufung entspricht der normalen Toleranzklasse für Standard-Wälzlager. Sie definiert zulässige Abweichungen hinsichtlich Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser, Breite sowie Rundlauf und unterstützt die Austauschbarkeit bei Standardanwendungen der Antriebs- und Feinwerktechnik.
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