6210 -RS1/C3 Rillenkugellager von SKF
6210 -RS1/C3 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6210 -RS1/C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
90 mm
Breite
20 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
einseitig schleifende Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
0,448 kg
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Rillenkugellager SKF 6210 -RS1/C3
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Rillenkugellager SKF 6210 -RS1/C3

Das Rillenkugellager 6210 -RS1/C3 von SKF bietet mit 50x90x20 mm, RS1-Dichtung und C3-Lagerluft zuverlässigen Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen.

Das Rillenkugellager 6210 -RS1/C3 ist ein einreihiges Radialkugellager von SKF zur Aufnahme von Radialkräften und leichten Axialkräften. Aus gefertigtem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 aufgebaut, verfügt dieses Wälzlager über eine 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise in den Laufbahnen des zylindrischen Außenrings ohne Nut. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Konstruktion für den zuverlässigen Einsatz im industriellen Maschinenbau und in Antriebseinheiten.

In welchen Einbausituationen bewährt sich das Rillenkugellager 6210 -RS1/C3?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6210 -RS1/C3 vor allem in Lagerstellen mit einseitiger Schmierstoffzufuhr und thermischer Belastung. Die einseitig schleifende RS1-Dichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzeintrag, während die gegenüberliegende offene Seite den direkten Zugang für Schmieröl oder Nachschmierungen im Gehäuse erlaubt. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad arbeitet das Lager stabil unter wechselnden thermischen Bedingungen.

Welche Vorteile bieten RS1-Dichtung und C3-Lagerluft?

Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung von Welle oder Gehäuse wirksam aus und wirkt Verspannungen im Wälzkörperkontakt entgegen. Dies erweist sich bei festen Passungen oder erhöhten Betriebstemperaturen als vorteilhaft. Die schleifende RS1-Dichtung schirmt eine Stirnseite gegen Staub und Feuchtigkeit ab. So verbinden sich gezielter Schutz und thermische Reserven der C3-Ausführung für anspruchsvolle Lagerungsfälle.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6210 -RS1/C3?

Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 50 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 20 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen einen einfachen Austausch bei Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an bestehenden Aggregaten.

Was bedeutet das Kürzel RS1 bei diesem Lager?

Die Kennzeichnung RS1 steht für eine schleifende Berührungsdichtung auf einer Stirnseite des Lagers. Die Dichtlippe hält Schmutz sowie Feuchtigkeit vom Lagerinneren fern. Da die andere Seite offen bleibt, eignet sich die Ausführung besonders für Bauräume, bei denen von einer Seite Schmierstoff zugeführt wird.

Warum verfügt dieses Lager über die Lagerluft C3?

Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalluft. Diese Ausführung wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Innenring und Welle durch Betriebswärme stärker ausdehnen als das Gehäuse. Auch bei strammen Passungssitzen bleibt dadurch die erforderliche Beweglichkeit im Betrieb erhalten.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager einsetzen?

Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die schleifende Dichtung sowie der Stahlblechkäfig sind für diesen thermischen Rahmen ausgelegt. Bei Anwendungen innerhalb dieser Grenzen behält das Bauteil seine Formstabilität und Betriebseigenschaften bei sachgerechter Schmierung bei.

Welcher Käfigtyp ist im 6210 -RS1/C3 verbaut?

Im Lager führt ein stabiler Stahlblechkäfig die Kugelreihe. Der Käfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für eine saubere Lastverteilung in den Laufrillen. Die Stahlblechausführung zeichnet sich durch geringes Eigengewicht aus und widersteht üblichen Schmierstoffen sowie thermischen Belastungen im Nennbereich problemlos.

Welcher Werkstoff wird für Ringe und Wälzkörper verwendet?

Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Härte und Verschleißfestigkeit gegen Ermüdung im Rollkontakt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1, was den gängigen Industrieanforderungen für allgemeine Maschinenbauanwendungen entspricht.

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