ZEN
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Das Rillenkugellager S61912 -2RS von ZEN bietet mit 60 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite korrosionsbeständigen Lauf für feuchte Betriebsumgebungen.
Das Rillenkugellager S61912 -2RS von ZEN ist ein einreihiges Radialkugellager aus nichtrostendem Stahl, das vorrangig radiale Belastungen bei geringem axialem Bauraum aufnimmt. Durch die schlanke Querschnittsgeometrie ermöglicht das Bauteil kompakte Konstruktionen auf Wellen mit 60 mm Durchmesser. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Ringe und Kugeln aus nichtrostendem Stahl schützen die Funktion auch bei Kontakt mit Feuchtigkeit oder Wasser.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Einbauraum und feuchter Betriebsumgebung bilden das Haupteinsatzgebiet dieses Lagers. Die Kombination aus rostfreiem Werkstoff und schmalem Ringquerschnitt dient dem Betrieb in Anlagen mit regelmäßigen Reinigungsprozessen oder erhöhter Feuchtigkeitsbelastung. Bei entsprechenden Konstruktionen nimmt das Wälzlager neben radialen Kräften auch moderate axiale Führungskräfte auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius.
Die beidseitig schleifende 2RS-Dichtung schützt den Innenbereich vor dem Eindringen von Spritzwasser, Staub und Fremdkörpern. Gleichzeitig trägt der Lippendichtungskontakt dazu bei, ein unkontrolliertes Austreten des Schmierfetts aus dem Wälzkörperraum zu mindern, was den Wartungsaufwand im Betrieb reduziert. Die werkseitige Auslegung mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 unterstützt bei abgestimmten Passungen einen gleichmäßigen Rundlauf ohne thermische Verspannung.
Mit 60 mm Bohrungsdurchmesser, 85 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite weist das Bauteil definierte Standardmaße auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt, was den direkten Einbau in glatte Gehäusebohrungen ermöglicht.
Die Kennzeichnung 2RS steht für beidseitig montierte, berührende Dichtlippen. Diese Dichtungen dichten den Wälzkörperraum gegen Feuchtigkeit und Schmutzpartikel ab und tragen dazu bei, dass die Schmierfettfüllung während des Betriebs im Lager verbleibt.
Nichtrostender Stahl schützt die Komponenten vor Rostbildung durch Feuchtigkeit oder Wasser. Dadurch behält das Bauteil seine Funktionstüchtigkeit auch unter feuchten Umgebungsbedingungen, bei denen regulärer Wälzlagerstahl korrodieren würde.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der thermischen Beständigkeit des Dichtungswerkstoffs und der Schmierstofffüllung, die in diesem Intervall ihre schmierende Funktion behält.
Die Kennzeichnung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Genauigkeit. Sie legt zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest und genügt für die Mehrzahl industrieller Wellenlagerungen.
Die normale Radiallagerluft stellt den notwendigen inneren Freiraum zwischen Kugeln und Laufbahnen im Ausgangszustand bereit. Sie gleicht die übliche Durchmessereinengung bei der Montage fester Passungen aus und wirkt einem Klemmen der Wälzkörper unter Erwärmung entgegen.
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