NACHI
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Das Rillenkugellager 6817 von NACHI bietet mit den Abmessungen 85x110x13 mm eine schmale Bauform für radiale Traglasten bei beengten Einbauverhältnissen.
Mit dem Rillenkugellager 6817 erhalten Anwender ein einreihiges Radialkugellager, das vor allem radiale Belastungen bei geringem Bauraum aufnimmt. Durch die Maße von 85 mm Innendurchmesser und 110 mm Außendurchmesser bei lediglich 13 mm Breite eignet sich die Komponente für Konstruktionen, bei denen groß dimensionierte Wellen in kompakten Gehäusen gelagert werden. Das Lager stammt vom Hersteller NACHI und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Die einreihige Konstruktion ist für vorwiegend radiale Lasten ausgelegt und nimmt gleichzeitig geringe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Kombination aus großem Innendurchmesser und geringer Querschnittshöhe ermöglicht platzsparende Lagerungen. Durch den Stahlblechkäfig und den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich die Einheit für Drehbewegungen mit kontinuierlicher Schmiermittelzufuhr.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen. Externe Schmierstoffe wie Öl oder Fett gelangen ungehindert an die Laufbahnen, was den Wärmeaustausch im Betrieb begünstigt. Um Verunreinigungen und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden, erfordert die Lagerstelle eine gehäuseseitige Abdichtung. Die normale Radiallagerluft bildet dabei die Basis für standardmäßige Einbauverhältnisse bei ausgeglichenen Betriebstemperaturen.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer schmalen Baubreite von 13 mm bietet das Lager einen platzsparenden Querschnitt. Die Wälzkörper laufen einreihig im Innen- und Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut.
Dieses definierte Radialspiel zwischen den Kugeln und den Laufrillen im Ausgangszustand vor dem Einbau verhindert ein Klemmen der Wälzkörper nach dem Aufpressen auf die Welle, solange keine ungewöhnlich hohen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig bleibt der Werkstoff innerhalb dieser Spanne maßstabil. Entscheidend für den dauerhaften Betrieb ist die Temperaturbeständigkeit des bauseits zugeführten Schmierstoffs.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper im Betrieb. Stahlblech zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei hoher Festigkeit aus und widersteht den zulässigen Betriebstemperaturen bis 150 Grad.
Da offene Wälzlager keine integrierten Dichtungen besitzen, erfolgt die Schmiermittelversorgung über das umgebende System. Das Lager lässt sich in einen bestehenden Ölkreislauf einbinden oder bei der Montage mit einem geeigneten Schmierfett versehen. Eine Gehäuseabdichtung schützt vor Schmutzeintrag.
Diese Einstufung entspricht der genormten Normaltoleranz für Wälzlager und legt Grenzwerte für Maß-, Form- sowie Laufgenauigkeit der Ringe fest. Für gängige Industrieanwendungen und den allgemeinen Maschinenbau bietet diese Klasse das passende Verhältnis aus Fertigungspräzision und Wirtschaftlichkeit.
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