NACHI
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Einreihiges Rillenkugellager 6932 von NACHI mit den Maßen 160x220x28 mm, offener Bauart und Stahlblechkäfig für vielseitige industrielle Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 6932 von NACHI ist ein radiales Wälzlager mit 160 mm Innendurchmesser, 220 mm Außendurchmesser und einer schmalen Breite von 28 mm. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen zugleich in beiden axialen Richtungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bildet das Bauteil eine tragfähige Grundlage für Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Wälzlager ist für Konstruktionen mit großem Wellendurchmesser bei vergleichsweise geringem radialem Bauraum konzipiert. Typische Anwendungsfelder liegen in Getrieben sowie Industrieantrieben, bei denen Wellen geführt werden müssen. Da das Lager als offene Ausführung gefertigt ist, eignet es sich für den Einbau in geschlossene Gehäuse, in denen eine Schmierstoffversorgung über Schmieröl oder Schmierfett vorhanden ist.
Die offene Konstruktion ermöglicht einen ungehinderten Zutritt des Schmiermittels zu Laufbahnen und Wälzkörpern. Ohne schleifende Dichtelemente bleibt der Drehwiderstand gering, was die Wärmeentwicklung im Betrieb reduziert. Das Lager besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln auf konstantem Abstand. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 220 mm und einer Breite von 28 mm gehört dieses Modell zu den dünnringigen Großlagern. Dieses Maßverhältnis eignet sich für Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist.
Als offenes Kugellager besitzt diese Ausführung keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Der Einsatz erfolgt vorzugsweise in geschützten Einbauräumen oder Gehäusen mit externer Abdichtung. Der direkte Zugang zu den Laufbahnen ermöglicht dabei die kontinuierliche Schmiermittelzufuhr über ein externes Schmiersystem.
Die Kennzeichnung als normale Radiallagerluft beschreibt das Standard-Betriebsspiel gemäß Wälzlagernormen ohne zusätzliche Vergrößerung. Diese Lagerluft ist für übliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen ausgelegt, sodass nach dem Aufpressen der Lagerringe auf Welle und Gehäuse ein vorspannungsfreier Lauf unterstützt wird.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Ausschlaggebend für die thermische Einsatzgrenze in der praktischen Anwendung ist neben dem verwendeten Wälzlagerstahl das gewählte Schmiermittel, da offene Lager ohne werkseitige Schmierstofffüllung geliefert werden.
In diesem Lager kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Stahlblechkäfige eignen sich für weite Drehzahlbereiche und zeichnen sich durch Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen aus.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt das Modell vorwiegend Radialkräfte senkrecht zur Drehachse auf. Durch die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann es zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen führen, sofern diese im Verhältnis zur dominierenden Radiallast dimensioniert sind.
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