ZEN
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Das Rillenkugellager 61800 -J von ZEN bietet mit den Abmessungen 10x19x5 mm eine platzsparende Lösung für rotierende Wellen.
Das Rillenkugellager 61800 -J ist ein einreihiges Wälzlager in offener Bauform für Wellen mit 10 mm Durchmesser. Durch den schmalen Querschnitt der Baureihe beansprucht dieses Lager bei 19 mm Außendurchmesser und 5 mm Breite nur geringen Bauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Konstruktion vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Der integrierte Lappenkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn und ermöglicht einen ruhigen Lauf.
Konstrukteure setzen dieses Dünnringlager vor allem dort ein, wo geringes Gewicht und begrenzte Einbauräume aufeinandertreffen. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Antrieben und feinmechanischen Baugruppen mit geringem Bauraum. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, eignet es sich für geschützte Gehäuse mit ölgeschmiertem oder sauberem fettgeschmiertem Umfeld. Hier unterstützt der Werkstoff einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Bei der Auslegung Ihrer Lagerung sollten Sie die Umgebungsbedingungen genau berücksichtigen. Die offene Bauform weist keine integrierten Schleifdichtungen auf, wodurch das Drehmoment minimal bleibt und geringe Reibungsverluste entstehen. Allerdings gelangen Schmutzpartikel ungehindert an die Laufbahnen, wenn keine externe Gehäusedichtung vorhanden ist. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 deckt die Variante gängige Genauigkeitsanforderungen für Standardpassungen ab.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 19 mm und eine Breite von 5 mm auf. Durch diese schmalen Proportionen gehört es zu den Dünnringlagern der Reihe 618. Es eignet sich daher besonders für Konstruktionen mit stark begrenztem radialem und axialem Bauraum.
Offene Wälzlager laufen reibungsarm, da keine Dichtlippen am Innenring anliegen. Sie eignen sich für Einbaustellen, an denen ein umgebendes Gehäuse das Lager vor Staub oder Feuchtigkeit schützt. Gleichzeitig ermöglicht die offene Bauweise eine direkte Schmiermittelzufuhr über ein externes Ölbad oder eine anwendungsspezifische Fettfüllung während der Montage.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel gleicht betriebsbedingte Erwärmungen und die elastische Verengung durch Wellen- oder Gehäusepassungen aus. Es trägt im regulären Betrieb zu einem gleichmäßigen Lauf ohne Verspannungen bei.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Ringe und Wälzkörper aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass auch der eingesetzte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die normale Fertigungstoleranz für Wälzlager nach internationalen Normen. Diese Klasse definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser, Breite und Rundlauf. Sie genügt für die Mehrheit der industriellen Antriebs- und Führungslösungen, bei denen keine extremen Hochpräzisionsanforderungen an den Rundlauf gestellt werden.
Der Lappenkäfig hält die Kugeln auf definiertem Abstand zueinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Wälzkörper. Die Blechkonstruktion zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und lässt ausreichend Raum für das Schmiermittel im Lagerinnenraum. Dies unterstützt ein ruhiges Drehverhalten bei minimalem Reibungswiderstand.
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